Castellbisbal – Wege, Museen und Geschichte
Unterkünfte in Castellbisbal
Landschaft und Wege
Castellbisbal verbindet Wege durch die Kulturlandschaft mit markanten Spuren früherer Nutzung. Auf der Ruta de les barraques de vinya führt der Weg zum Turó de la Gatzarella. Dort sind in die Felswand gegrabene Unterstände zu sehen. Die Route Pels verals de Castellbisbal verläuft an Weinbauflächen vorbei in Richtung Serra de Can Galí und verbindet damit offene Landschaft mit den historischen Spuren des Weinbaus.
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Foto: eldelinux from Cataluña, España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Die Ajuntament de Castellbisbal bietet bis zu sieben Routen an, die durch das gesamte Gemeindegebiet von Castellbisbal führen. Sie sind zum Wandern konzipiert und können auch mit dem Mountainbike befahren werden.
Der an Castellbisbal und Martorell grenzende Abschnitt des Flusses Llobregat liegt innerhalb des Natura-2000-Schutzgebiets Montserrat - Roques Blanques - Riu Llobregat. Die Flusslandschaft ergänzt die Wege am Turó de la Gatzarella und in Richtung Serra de Can Galí um einen weiteren naturräumlichen Bezug.
Unterwegs
Castellbisbal ist über Straßen, RENFE und die Ferrocarrils de la Generalitat erreichbar.
Museen und Bauwerke
Das Museu de la Pagesia wurde 1985 aus örtlichen Spenden von landwirtschaftlichen Werkzeugen und Gegenständen des bäuerlichen Alltags gegründet. Es ist in drei thematische Bereiche gegliedert: bäuerliches Leben, Feldarbeit sowie Transport und Märkte. Außerdem vermittelt das Museum einen Überblick über mehr als 900 Jahre landwirtschaftlicher Tradition in Castellbisbal. Sammlung, Gliederung und zeitlicher Rückblick machen das bäuerliche Leben in seinen verschiedenen Arbeitsbereichen zum Mittelpunkt des Museums.
Das Museu del Tractor d'Època präsentiert auf 2.000 m² mehr als ein Jahrhundert Traktorengeschichte und über 100 Maschinen. Am östlichen Ende des Pont del Diable im Gemeindegebiet von Castellbisbal steht ein monumentaler Triumphbogen mit einer Grundfläche von 9 × 10,6 Metern. Landwirtschaftliche Geräte, Traktoren und der Triumphbogen führen dabei zu unterschiedlichen Formen des technischen und baulichen Erbes.
Geschichte
Die ehemalige Pfarrkirche Sant Vicenç del Castell wurde später zu einer Einsiedelei, nachdem der neue Pfarrsitz in den Ortskern verlegt worden war. Sant Joan de Benviure ist als romanische Kapelle in Castellbisbal geführt.
Can Pedrerol de Baix gilt als spät entstandene Masia, ein traditionelles katalanisches Bauernhaus. Das Gebäude besitzt modernistische Anbauten, die beim Architekten Antoni Maria Gallissa i Soqué in Auftrag gegeben wurden. Traditioneller Bautyp und modernistische Ergänzungen stehen an diesem Gebäude unmittelbar nebeneinander.
Für die 1340er-Jahre wird das Castell de Castellbisbal am Serrat de les Garses verortet; dort steht heute die Ermita de Sant Vicenç im Parc de l'Ermita. Die Pedrera de Can Campranyà wurde seit der Römerzeit als Steinbruch für Bauelemente des Pont del Diable genutzt. Serrat de les Garses, Parc de l'Ermita und Pont del Diable verbinden damit verschiedene zeitliche Ebenen der Ortsgeschichte.
Feste
Der Empaitafoc ist einer der zentralen Programmpunkte der Festa Major d'estiu von Castellbisbal und endet mit Tanz auf der Plaça de l'Església. Die Festa Major de Sant Vicenç ist das zweite große Fest von Castellbisbal und verbindet eine feierliche Messe mit volkstümlichen Veranstaltungen wie Konzerten, Tänzen und Fußballspielen. Beide Feste verknüpfen benannte Plätze, religiöse Bezüge und gemeinschaftliche Veranstaltungen.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Argentona, Berga, Santpedor, Baix Llobregat, Viver, Sant Martí Sarroca, Les Fonts und Santa Eulália De Riuprimer.
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