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Can Cartró – Feste, Wege und lokale Geschichte

Unterkünfte in Can Cartró

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Can Cartró steht für katalanische Festkultur, lokale Ortsgeschichte und Wege durch Bach- und Weinbaulandschaften. Die Xatonada und die Festa Major zeigen verschiedene Seiten des kulturellen Lebens, während Ruta de l'aigua, Camí del Riu und Vía Augusta Penedès konkrete Verbindungen in die Umgebung schaffen.

File:Can Cartró, Subirats.jpg File:Can Cartró, Subirats.jpg Foto: Angela Llop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Eine Xatonada mit langer Tradition

Die Xatonada de Can Cartró ist ein gastronomisches Fest in Can Cartró, das sich um das Rezept für Xató dreht. Ihre Tradition reicht bis in die Zeit vor dem Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) zurück. Bei der Xatonada de Can Cartró beginnt nach dem Abendessen ein Maskenball, der bis zum Morgengrauen dauert. Am Freitag wird der Kabeljau im Centre Cultural de Can Cartró zerteilt. Dadurch gehören Rezept, gemeinsames Essen und ein festgelegter Ablauf zu den prägenden Elementen dieses Ortsfestes.

Festa Major und Ortsgeschichte

Zur Festa Major de Can Cartró gehört ein folkloristischer Umzug mit Gruppen der lokalen Volkskultur und Teufeln. Zur Festa Major gehören außerdem der Ball de Cintes und die Capgrossos von Can Cartró. Die örtlichen Bräuche treten dabei in unterschiedlichen Formen auf, vom Umzug bis zu den traditionellen Figuren.

Cal Cartronet gilt als das erste in Can Cartró errichtete Haus. Ein weiterer Bezugspunkt im Ortskern ist die Font de Can Cartró. Der verzierte Brunnen liegt an der Plaça Verge dels Pobres und verbindet einen konkreten Platz mit der Ortsgeschichte.

Routen zwischen Bachlandschaft und Weinbau

In Can Cartró verbindet sich die Ruta de l'aigua mit der Route Vía Augusta Penedès und mehreren Viehtriebstrecken. Die Ruta de l'aigua verbindet üppig bewachsene Bachlandschaften mit der Weinbaulandschaft. Damit führt sie durch zwei Landschaftsräume, die im Verlauf der Route unmittelbar aufeinander bezogen sind.

Der Camí del Riu beginnt in Can Cartró und folgt dem Lauf des Flusses Lavernó bis nach Sant Sadurní d’Anoia. Der Camí del Riu bietet miteinander verbundene Strecken zum Wandern und Radfahren. Seine Route macht den Flusslauf zum Orientierungspunkt und verbindet den Ausgangsort mit weiteren Orten entlang des Lavernó.

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Der Camí del Riu und die Vía Augusta

Der Camí del Riu ist etwa 38,5 Kilometer lang und folgt den Flusseinzugsgebieten von Mediona-Riudebitlles, Lavernó und Anoia. Mit der Vía Augusta Penedès ist auf einer Etappe der Meilenstein „Els aqüeductes (Can Cartró)“ verbunden. Die Route Vía Augusta kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden; ihre Sehenswürdigkeiten sind mit meilensteinförmigen Tafeln gekennzeichnet.

Die Ruta de l'aigua, der Camí del Riu und die Vía Augusta Penedès setzen jeweils eigene Schwerpunkte: Bachlandschaften und Weinbau, der Lauf des Lavernó sowie Wegmarkierungen und Einträge entlang der Vía Augusta. So bleiben die Routen in ihrer jeweiligen Bedeutung unterscheidbar.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Collbato, Llerona, La Llacuna, Sant Martí Sarroca, Rajadell, Castelldefels, Molins De Rei und Sant Cebrià De Vallalta.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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