Rozas in Sanabria: Kirche, Kastanienbaum und Wege

Rozas liegt am Fluss Villarino und hat die traditionellen architektonischen Besonderheiten der Gegend bewahrt. Zwischen Flusslage, historischer Bausubstanz und bewaldeten Wegen zeigt der Ort mehrere Seiten der Landschaft von Sanabria, ohne seinen eigenen Charakter zu verlieren.

Kirche Santa Cecilia und Casa del Cura

Die Kirche Santa Cecilia bewahrt bemerkenswerte Details ihrer Ausstattung. Der Hauptaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert und enthält einen kleinen Tabernakel, der Gregorio Español zugeschrieben wird. Der Tabernakel ist auf den Zeitraum 1595–1597 datiert. Auf seiner Tür ist Ecce Homo dargestellt; an den Seiten erscheinen der heilige Petrus und der heilige Paulus.

Zur historischen Ortsgeschichte gehört auch Casa del Cura. Das Gebäude ist das ehemalige Pfarrhaus der Pfarrkirche Santa Cecilia in Rozas de Sanabria und wurde Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Casa del Cura umfasst drei unabhängige Wohnungen und vier geräumige Zimmer. Damit steht neben der Kirche ein weiterer konkreter Bezugspunkt für die überlieferte Architektur des Ortes.

Routen durch Wälder und traditionelle Architektur

Die Route Castañares de Rozas führt durch wechselnde Lebensräume mit Kastanienhainen, aufgelockerten Eichenbeständen und Besenginstergebüsch. Ihr Ausgangspunkt liegt bei den ehemaligen Schulen von Rozas an einem Metallkreuz. An dessen Fuß ist eine in Stein gemeißelte weibliche Figur dargestellt. Der erste Abschnitt der Route von Rozas nach Villarino führt durch Kastanienwälder, die allmählich in Eichenwälder übergehen.

Die Route überquert anschließend einen Bach, führt nach Villarino und verläuft später durch Wald weiter nach Trefacio. Der Camino Rozas – Villarino de Sanabria – Trefacio ist 7,5 km lang. Zu den landschaftlichen Besonderheiten dieser Route gehören Eichenbestände. Zugleich bietet sie die Möglichkeit, die traditionelle Architektur von Sanabria zu bewundern. So verbindet die Strecke konkrete Wegpunkte mit Waldlandschaften und den baulichen Merkmalen der Gegend.

Kastanienbäume und Aussichtspunkt

Am Ortseingang von Rozas liegt die Kapelle La Devesa neben einem außergewöhnlich großen Kastanienbaum. Ein weiterer markanter Naturpunkt ist der Kastanienbaum Castaño de la Iglesia de Rozas neben der Kirche Santa Cecilia, 40 Meter von der Straße entfernt. In seinem Inneren befindet sich ein kleiner Tunnel. An seiner Südseite steht ein Tochterbaum mit einem Umfang von 1,33 Metern; außerdem gibt es weitere Austriebe. Der Castaño de la Iglesia de Rozas gilt als etwa hundertjähriges Exemplar und ist in die Kategorie „Monumental“ eingeordnet.

Am Fuß des Cerro de San Juan liegt ein Aussichtspunkt, der ausdrücklich als sehenswert empfohlen wird.

Weitere Orte

Carbellino, Carbellino, Ferreras de Arriba, Samir De Los Caños, San Justo, Quintanilla Del Monte, Ricobayo, Villaralbo und Viñas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zamora.

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