Ricobayo: Santa Eulalia, Granit-Berrocal und Los Perones
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Foto: El alistano via Source, CC BY-SA 4.0
Ricobayo vereint mehrere klar benennbare Anknüpfungspunkte für eine Reise: die Pfarrkirche Santa Eulalia, das Granit-Berrocal von Ricobayo-Muelas del Pan, die Landschaft am Esla und den Wanderweg Los Perones. Dazu kommen die Puente de Ricobayo und die Verbindung zum Camino Portugués de la Vía de la Plata. Kultur, Geologie, Wasserlandschaft und Bewegung geben Ihnen damit verschiedene Perspektiven auf den Ort.
Santa Eulalia und der Altar del Castillón
Die Pfarrkirche von Ricobayo ist der heiligen Eulalia geweiht. Die heutige Kirche Santa Eulalia ist ein schlichtes, kleines Gebäude. Ihre Hauptkapelle wurde Mitte des 18. Jahrhunderts vollständig neu errichtet; auch ihr Retabel stammt aus diesem Jahrhundert. Kirche, Hauptkapelle und Retabel verbinden damit heutige Gestalt und Details aus dem 18. Jahrhundert. Direkt neben der Pfarrkirche befindet sich der Altar del Castillón, ein prähistorischer Altar aus einem mehr als zehn Tonnen schweren Felsen. In seine Oberseite sind zwei Stufen eingemeißelt, die zu einer kreisförmigen Vertiefung führen. Der Altar steht somit unmittelbar neben dem Kirchengebäude und bildet einen eigenen historischen Bezugspunkt.
Granit und Wasser am Esla
Das Granit-Berrocal von Ricobayo-Muelas del Pan ist ein markantes Beispiel für eine durch magmatische Gesteine geprägte Landschaft im westlichen Zamora. Seine Besonderheit liegt in den eindrucksvollen Formen und den guten Bedingungen für ihre Beobachtung. Der Ricobayo-Stausee, das Ricobayo-Kraftwerk und die Ricobayo-Talsperre – auch Salto de Ricobayo oder Embalse del Esla genannt – liegen am Fluss Esla weniger als 1 Kilometer von Ricobayo de Alba entfernt in der Provinz Zamora. Damit stehen im Landschaftsbild sowohl die geformten Granitfelsen als auch die benannten Anlagen am Esla nebeneinander.
Los Perones: Wanderweg mit mehreren Stationen
Der Weg Los Perones ist ein etwa 8,1 Kilometer langer Wanderweg mittleren Schwierigkeitsgrads in Ricobayo de Alba. Die ungefähre Streckenlänge und der mittlere Schwierigkeitsgrad geben den Rahmen für die eigene Zeit- und Kräfteplanung vor. Er führt durch Ricobayo de Alba zur modernen Flussbadestelle und steigt anschließend durch Buschland zur Fuente de los Perones an. Außerdem führt Los Perones an den Cascadas de Cadozos vorbei, die wenige Meter vom Ricobayo-Stausee entfernt liegen. Der Verlauf umfasst damit den Ort, eine Flussbadestelle, Buschland, die Quelle und die Wasserfälle als aufeinanderfolgende Stationen.
Puente de Ricobayo und Camino Portugués
Die Puente de Ricobayo ist eine Bogenbrücke mit gemischter Konstruktion und einer Spannweite von 168 Metern über dem Esla-Stausee. In der Nähe von Ricobayo führt sie die Straße N-122 über den Esla. Auch der Streckenverlauf des Camino Portugués de la Vía de la Plata führt über Ricobayo de Alba; der Ort ist mit diesem Verlauf bei Streckenkilometer 37,8 verbunden. Die Angabe des Streckenkilometers ordnet Ricobayo de Alba innerhalb dieses benannten Verlaufs konkret ein.
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