Ferreras de Arriba: Sierra de la Culebra, Mühlen und Feste
Landschaft und Wandern in der Sierra de la Culebra
Ferreras de Arriba liegt im zentralen Bereich der Sierra de la Culebra. Die Sierra de la Culebra gilt als geschützter Naturraum. Im Herbst gilt Ferreras de Arriba und seine Umgebung als geeignet zum Wandern. Damit bietet die Landschaft einen klaren Rahmen für die Orientierung im Ort und in seinem Umfeld, ohne dass die kulturellen Spuren und Festtage in den Hintergrund treten.
Camino de los Castaños und Panoramablick
Der Camino de los Castaños ist über die Ausfahrt Ferreras de Arriba von der N-631 erreichbar. Der Weg verläuft zwischen Kiefern und Kastanienbäumen an den Hängen der La Culebra. Die Ermita del Cristo de las Aguas bietet eine Rastmöglichkeit mit Panoramablick auf Ferreras de Arriba. Für Besucher verbinden sich hier ein benannter Wegverlauf, die Baumlandschaft der Hänge und ein fest zugeordnetes Aussichtserlebnis.
Keltische, römische und volkstümliche Spuren
In Ferreras de Arriba sind Reste keltischer Behausungen und Reste einer antiken römischen Straße erhalten. Im Gemeindegebiet von Ferreras de Arriba und in seiner Umgebung gibt es außerdem Beispiele volkstümlicher Architektur mit Lehmbau und Schiefer. Die historischen Zeugnisse reichen damit von erhaltenen Siedlungsspuren bis zu Bauformen, die den Einsatz dieser Materialien zeigen.
Monumento al Labrador und sakrale Bauwerke
Zu den Kulturerberessourcen von Ferreras de Arriba gehört das Monumento al Labrador aus bronzefarbenem Eisen. Die Ermita del Cristo de las Aguas stammt aus dem 20. Jahrhundert. Die Iglesia de la Asunción besitzt einen barocken Altaraufsatz. Diese drei Kulturziele stehen für unterschiedliche Formen des Ortes: ein Monument, eine Kapelle und eine Kirche mit barocker Ausstattung.
La Filandorra und die Festtage im Jahreslauf
La Filandorra ist eine aus dem Mittelalter stammende Tradition, die auch in anderen Orten der Gebiete Aliste und Sanabria verbreitet ist. Bei La Filandorra in Ferreras de Arriba treten vier Figuren in zwei Gruppen auf. Zu den Guapos gehören el Galán und la Madama, ein als Frau gekleideter Mann. Die Feos bestehen aus la Filandorra und el Diablo. Die Tradition besitzt dadurch eine klar gegliederte Figurenwelt.
La Filandorra ist in Ferreras de Arriba mit dem 26. Dezember verbunden. Das Fest zu San Blas ist mit der ersten Februarwoche verbunden. Die Feste zur Virgen de Asunción und zu San Roque sind mit dem 14., 15. und 16. August verbunden. Die Festtermine verteilen sich damit über den Winter und den Sommer und ergänzen die kulturhistorischen Ziele des Ortes um lebendige Bräuche.
Mühlen am Bach und Los Corralones
In Ferreras de Arriba gibt es zahlreiche Mühlen, die durch das Wasser des durch den Ortskern fließenden Bachs angetrieben werden. Für Besuche im Los Corralones – Centro de Interpretación de la Vida Pastoril muss beim Rathaus ein Termin vereinbart werden. Beide Ziele führen zu konkreten Themen des Ortes: zur Nutzung des Wassers und zum pastoralen Leben.
Sendero de los Castros Castillán y Valdemera
Auf dem Sendero de los Castros Castillán y Valdemera ist der Castro del Castillán die erste Station der Route. Der Sendero de los Castros Castillán y Valdemera führt zum Castro de Valdemera. Der Weg legt damit zwei benannte Punkte fest und ergänzt die erhaltenen keltischen und römischen Spuren um eine eigene Route durch die Geschichte von Ferreras de Arriba.
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