Bernardos: Archäologische Spuren und Wege zur Toba-Klippe
Bernardos und seine archäologischen Spuren
Bernardos zeigt seine kulturellen Anknüpfungspunkte an mehreren konkret benannten Orten. Wenn Sie den historischen Rahmen des Ortes erkunden möchten, führt der Blick zunächst zum Cerro de la Virgen del Castillo: Die befestigte Siedlung auf dem Cerro de la Virgen del Castillo war vom 5. bis zum 11. Jahrhundert bewohnt. Der Dolmen de Santa Inés hat den Grundriss eines Korridorgrabes und ist von einem 30 Meter durchmessenden Hügel aus Stein und Erde bedeckt. Siedlung und Dolmen stehen für unterschiedliche archäologische Formen.
Für die räumliche Orientierung zwischen den beiden Megalithorten liegt der Cromlech de Cantos Blancos 1 Kilometer Luftlinie in West-Ost-Richtung vom Dolmen de Santa Inés entfernt. Der Cromlech de Cantos Blancos befindet sich am Rand des Eresma-Tals, am Zusammenfluss mit dem Bach von Santa Inés; der Peñalara-Gipfel bildet den Hintergrund. Die Lage des Cromlech de Cantos Blancos ist somit durch Talrand, Bachlauf und Bergkulisse klar geprägt.
Von neolithischen Anlagen bis zur mittelalterlichen Felskunst
Beim Cromlech de Cantos Blancos bilden große Quarzmenhire Linien, kreisförmige Einfriedungen und ovale Grundrisse. Die Strukturen wurden zwischen dem 5. und 3. Jahrtausend v. Chr. im Rahmen neolithischer Gesellschaften errichtet. Die Felsgravuren von Valverde el Seco zeigen eine mittelalterliche Jagdszene mit Reitern und Fußgängern, Hunden und zwei Hirschen. Für die Einordnung der Kulturgeschichte stehen hier neolithische Anlagen und eine mittelalterliche Darstellung nebeneinander.
Feste, Wallfahrt und Einblicke in die Wollverarbeitung
Auch die Feste geben Bernardos einen klaren zeitlichen Rhythmus. Die Patronatsfeste von Bernardos finden am letzten Augustwochenende statt, dessen darauffolgender Mittwoch noch in denselben Monat fällt. Alle zehn Jahre, in Jahren, die auf null enden, wird die Subida de la Virgen zur Ermita del Castillo gefeiert. Ein Aufenthalt mit Blick auf die örtlichen Traditionen kann an den genannten Augusttermin oder an den besonderen Zehnjahresrhythmus angeknüpft werden.
Die Ermita de San Roque dient als Interpretationszentrum und Empfangsstelle für Besucher. Die Ermita de San Roque zeigt Werkzeuge und einen Webstuhl für die Verarbeitung von Wolle. Werkzeuge und Webstuhl ergänzen die Funktion der Ermita de San Roque als Interpretationszentrum und geben der Station einen konkreten Bezug zur Verarbeitung von Wolle.
Die Ruta al Cortado de Toba
Die Ruta al Cortado de Toba bietet ein Erlebnis im Freien, bei dem Besucher paläolithische Reliefs in Felsklippen erkunden können. Bei Los Corrales de La Frailona befinden sich entlang der Ruta al Cortado de Toba Felsklippen mit paläolithischen Gravuren. Für Ihre Planung steht auf der Ruta al Cortado de Toba die Verbindung von Landschaft und prähistorischer Felskunst im Vordergrund.
Die Ruta al Cortado de Toba erreicht zwischen Kiefern den Cortado de Toba. Die Ruta al Cortado de Toba führt zur alten Quelle La Teja. Kiefern, der Cortado de Toba und die alte Quelle La Teja markieren unterschiedliche Punkte innerhalb der beschriebenen Route. Für Reisende, die Bernardos anhand konkreter Landschafts- und Kulturmotive erkunden möchten, bietet die Route einen eigenständigen Schwerpunkt neben den archäologischen Anlagen und Festen.
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