El Payo: Wandern, Eichenwälder und lokale Feste
Wandern zwischen El Payo und Jálama
El Payo ist Ausgangspunkt der Wanderüberquerung Ascensión Monte Jálama in Richtung San Martín de Trevejo. Die Strecke ist 22,1 km lang, weist 750 m Aufstieg und 888 m Abstieg auf und ist als Streckenwanderung ausgewiesen. Damit steht eine klar benannte Route im Mittelpunkt, deren Verlauf durch konkrete Wegpunkte und Höhenangaben geprägt ist.
Auf dieser Route liegt Puente del Gaz als Wegpunkt. Außerdem überquert die Wanderung die Straße DSA-370 am Kilometerpunkt 775; von dort kann ein Teilnehmer bei Problemen mit einem Fahrzeug weitertransportiert werden. Eine weitere, etwa 15 km lange Wanderroute führt von El Payo zum Gipfel Pico El Jalama. Die homologierte Route PR-SA 28 wird für eine Wanderroute genutzt, die durch El Payo führt. Ebenfalls als Wanderroute ausgewiesen ist die Verbindung Navasfrías–El Payo–Navasfrías.
Wälder und Landschaften im El Rebollar
Das Wandergebiet von El Payo im Naturraum El Rebollar umfasst ausgedehnte Bestände der Pyrenäen-Eiche, auch Rebollo-Eiche genannt. In El Payo kommt außerdem der Lebensraumtyp 9230 „Galaico-portugiesische Eichenwälder mit Quercus robur und Quercus pyrenaica“ vor. Diese Waldbezüge geben der Landschaft eine deutlich erkennbare botanische Prägung.
Teilweise betrifft eine in El Payo geplante Maßnahme das öffentliche Waldgebiet MUP Nr. 30 „El Monte“. Das Waldgebiet gehört der Gemeinde El Payo und ist durch Steineichen beziehungsweise Eichen (Quercus pyrenaica) sowie durch Kiefern (Pinus pinaster und Pinus sylvestris) gekennzeichnet. So begegnen sich im Landschaftsbild verschiedene Eichen- und Kiefernarten, ohne dass daraus ein einheitlicher Waldtyp abgeleitet werden muss.
Archäologische Spuren im Gemeindegebiet
Auch die Geschichte der Umgebung zeigt sich an benannten Fundstätten. Die Tumba de la Peña del Indio ist im Gemeindegebiet von El Payo als archäologische Fundstätte mit Felsgräbern und Gravuren ausgewiesen. Die Tumbas de la Dehesa sind dort ebenfalls als archäologische Fundstätten mit Felsgräbern und Gravuren ausgewiesen. Beide Bezüge gehören damit zur archäologischen Prägung des Gemeindegebiets.
Weitere Orte zur Reiseplanung sind Carrascal Del Río, Morille, Madroñal, Sobradillo, Villasrubias, Forfoleda, Navacarros und Aldeaseca de la Armuña.
Angeln im Bereich des Águeda-Stausees
Zu den kontrollierten Fischereigewässern im Bereich des Águeda-Stausees gehören die Talsperre Irueña, der Río Frío und Mayas. Diese Gewässer liegen zwischen den Gemeinden Martiago, Fuenteguinaldo und El Payo. In den kontrollierten Flussabschnitten im Bereich des Águeda-Stausees ist nachhaltiges Angeln auf Bachforellen und andere Arten erlaubt.
Die kontrollierten Abschnitte begrenzen die Zahl der Angler und die Fangquote. Für einen Angeltag ist außerdem ein kostenloser Kontrollpass erforderlich. Das Angelerlebnis ist dadurch mit klar benannten Rahmenbedingungen verbunden, während die Wanderwege und Waldgebiete einen eigenständigen Schwerpunkt rund um El Payo bilden.
Lokale Feste und Brauchtum
Zum kulturellen Kalender gehört das XIII. Folklorefestival La Sartén Charra. Es findet am 6. August in El Payo statt und wird als jährlicher lokaler Brauch begangen. Die traditionellen Fiestas de San Juan 2026 in El Payo finden vom 24. Juni bis zum 28. Juni 2026 statt. Sie umfassen religiöse Veranstaltungen, Aktivitäten für Kinder, Tanz- und Musikabende mit Orchestern sowie traditionelle Stiertreiben zu Pferd im Umland.
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