Riaza: Kirchenkunst, Sierra de Ayllón und regionale Traditionen

File:Estación de Riaza - andenes.jpg File:Estación de Riaza - andenes.jpg Foto: Savh via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Riaza steht die Iglesia de Nuestra Señora del Manto. Sie wurde im 19. Jahrhundert über den Ruinen einer früheren mittelalterlichen Kirche errichtet.

Kultur

Die Sakralkunstsammlung der Pfarrei Iglesia de Nuestra Señora del Manto zeigt Werke aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Liturgische Gegenstände gehören ebenfalls zu dieser Sammlung.

Die Kirche beherbergt verschiedene Prozessionsbilder der Semana Santa sowie Darstellungen von Santiago Apóstol und San Juan Bautista. Die heutige Ermita de la Virgen de Hontanares stammt aus dem Jahr 1606.

Die Romería de Hontanares findet am ersten Sonntag und am zweiten Sonntag nach der Virgen del Manto statt. Als Fest von regionalem touristischem Interesse ist sie anerkannt. Die beiden genannten Sonntage geben der Romería einen klaren zeitlichen Bezug innerhalb des Festkalenders.

Im Juni umfasst die Fiesta del esquileo eine Vorführung des Schafscherens. Ein traditioneller Markt ist ebenfalls Teil dieser Fiesta. Damit verbindet das Juni-Fest den Einblick in eine traditionelle Tätigkeit mit einem weiteren festen Bestandteil des örtlichen Festgeschehens.

Wege und Landschaft

Der Rundweg Circuito 7 führt von Riaza über La Corredera und Collado de Riofrío. Über La Charca kehrt er nach Riaza zurück.

Die Strecke ist leicht, 7,8 Kilometer lang und dauert ungefähr zwei Stunden. Die Caminos Naturales por Riaza y alrededores umfassen mehr als 100 Kilometer Wege durch die Sierra de Ayllón. Für den Circuito 7 sind damit sowohl der ungefähre Zeitbedarf als auch die leichte Einstufung ausdrücklich angegeben. Das umfangreichere Wegenetz eröffnet daneben einen deutlich größeren räumlichen Rahmen in derselben Sierra.

In Riaza gibt es einen Radweg und einen Mountainbike-Weg. Beide ziehen sich wie ein Gürtel um die Westseite des Ortes. Ihre Lage wird dabei durch den Verlauf um die Westseite des Ortes näher bestimmt.

Der nahe gelegene Mirador de Peñas Llanas liegt auf 1.440 Metern Höhe über der Hochebene von Segovia.

Die Ruta de colores verläuft durch den Südosten der Provinz Segovia. In den Gemeinden Ayllón und Riaza bietet sie Abstecher zu geologisch interessanten Orten. Die Route verbindet dabei zwei Gemeinden mit den genannten Abstechern innerhalb dieses Provinzteils.

Auf der Straße SG-1111 von Riaza nach Santibáñez de Ayllón liegen acht Ortsteile. Sie bilden eine Route im Herzen der Sierra de Ayllón. Die Zahl der Ortsteile und der konkrete Straßenverlauf gehören damit zur Beschreibung dieser Route.

Küche

Als charakteristisches Gericht von Riaza gilt Lammbraten. Zu den traditionellen Gerichten zählen außerdem kastilische Suppe und Kabeljau-Eintopf.

Mit Riaza sind Gerichte aus einheimischen Pilzen verbunden. Traditionelles Feingebäck und Süßwaren sowie Honig sind ebenfalls mit Riaza verbunden.

Im Ortsnetz

Zum direkten Ortsnetz gehört auch Madriguera.

Weitere Orte: Mudrián, Consuegra De Murera, Villacorta, La Granja De San Ildefonso, Santo Domingo de Pirón, Aguilafuente, Duruelo

Anreise

Von Madrid aus erreicht man Riaza über die A-1 in Richtung Burgos. Anschließend führt die Anfahrt über die N-110 in Richtung Soria.

Von Segovia aus führt die Anfahrt über die N-110 in Richtung Soria.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

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