Villaverde de Sandoval: Kloster, Jakobsweg und Dorfkultur

File:Villaverde de Sandoval 01 by smart-drone.es.JPG File:Villaverde de Sandoval 01 by smart-drone.es.JPG Foto: smart-drone.es via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Villaverde de Sandoval ist mit dem Camino Francés, dem französischen Jakobsweg, verbunden. Der Ort liegt am rechten Ufer des Flusses Esla und bietet damit einen klaren geografischen Rahmen für eine Reise, in der Kulturgeschichte und Pilgertradition im Mittelpunkt stehen.

Santa María de Sandoval und seine Geschichte

Das Kloster Santa María de Sandoval in Villaverde de Sandoval ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt. Das Kloster Santa María de Sandoval ist außerdem ein Beispiel für die Spätromanik im Übergang zur Gotik und stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Seine Geschichte reicht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück: Alfons VII. schenkte die Grundstücke 1142 dem Grafen Pedro Ponce de Minerva und seiner Ehefrau Estefanía Ramírez. 1167 übergab Pedro Ponce de Minerva die Grundstücke den Mönchen des Klosters La Espina zum Bau eines weiteren Klosters.

Im Kloster Santa María de Sandoval befinden sich die Sarkophage der Gründer sowie verschiedene Schnitzarbeiten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Für Besucher, die an Baugeschichte, religiöser Kunst und mittelalterlichen Spuren interessiert sind, liegen hier mehrere unterschiedliche Zeitebenen an einem Ort: die Entstehung des Klosters, die Architektur zwischen Romanik und Gotik sowie die späteren künstlerischen Arbeiten.

La Panera: Kunst und Klosterumfeld

La Panera ist ein im Jahr 1789 errichtetes Gebäude des 18. Jahrhunderts und gehörte zum Nebenkomplex des Zisterzienserklosters. In La Panera von Sandoval wurde ein Empfangszentrum eingerichtet, in dem Besucher die Geschichte des Klosters Sandoval und die Besonderheiten seiner Umgebung kennenlernen können. Das Gebäude ist außerdem für Ausstellungen, Präsentationen und Konferenzen vorgesehen.

La Panera im Kloster Santa María de Sandoval wird als Ausstellungsraum im ländlichen Raum für zeitgenössische Kunst genutzt. Dazu gehören Werke aus der Sammlung des Instituto Leonés de Cultura sowie Arbeiten von lokalen, nationalen und internationalen Künstlern. So ergänzt zeitgenössische Kunst die historische Dimension des Klosterkomplexes, ohne dass La Panera ihre eigene Einordnung als Gebäude des 18. Jahrhunderts verliert.

Pilgerbezug und Besuchsbereiche

Der Pförtnerhof des Klosters Santa María de Sandoval dient als Empfangs- und Aufenthaltsbereich für Klosterbesuche. Der Pförtnerhof des Klosters Santa María de Sandoval liegt innerhalb des geschützten Geltungsbereichs des Jakobswegs und eignet sich auch zur Aufnahme von Pilgern.

Das Vísperas-Singen findet im Kloster Santa María de Villaverde de Sandoval am ersten Sonntag der Monate Mai bis Oktober um 13:15 Uhr statt. Dieser feste Termin ergänzt die kunsthistorischen Aspekte um eine geistliche Tradition, die sich unmittelbar auf das Kloster bezieht.

Das Belén Concejil in der alten Klosterkirche

Das Belén Concejil de Villaverde de Sandoval ist im Inneren der Kirche des alten Klosters aufgestellt. Die Erweiterung des Belén Concejil de Villaverde de Sandoval umfasst mehr als 100 handgefertigte Figuren. Die Figuren stellen reale Personen aus dem Dorf dar und tragen deren eigene Kleidung.

Das Belén Concejil de Villaverde de Sandoval war bis Februar mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet: Berlanga Del Bierzo, Serrilla, Soto Y Amío, El Valle, Sahechores, Galleguillos de Campos, Tejedo de Ancares und Santa Colomba de Curueño.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.

Unterkünfte in Villaverde de Sandoval vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter