Soto y Amío: Berge, Eichenwälder und historische Spuren

File:Soto y Amio - 001.jpg File:Soto y Amio - 001.jpg Foto: Luis Rogelio HM via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Landschaft zwischen Bergen und Luna

Soto y Amío verbindet eine Berglandschaft mit markanten Natur- und Kulturspuren. Der Ort ist von Bergen mit ausgedehnten Eichenwäldern umgeben; außerdem gibt es eine üppige Flussaue am Luna. Zum landschaftlichen Rahmen gehört auch das Biosphärenreservat Valles de Omaña y Luna: Soto y Amío gehört zu den sechs Gemeinden dieses Reservats. So treffen Wald, Flusslandschaft und ein großräumiger Schutzbezug aufeinander, ohne dass der Ort seinen eigenen Charakter verliert.

Archäologische Spuren in Soto y Amío

In Soto y Amío befindet sich die mittelalterliche Nekropole von Cuesta de la Iglesia. Darüber hinaus bewahrt Soto y Amío Spuren vorrömischer Besiedlung, vor allem in Form von Castro-Befestigungen, sowie weitere archäologische Überreste. Eine dieser Anlagen ist das Castro El Cuerno de Bobia. Es stammt aus der Eisenzeit II und der Römerzeit und befindet sich in Bobia. Damit reicht die historische Spannweite von vorrömischen Siedlungsspuren über die Römerzeit bis zu einem mittelalterlichen Ort des Totengedenkens.

Wandern auf Wegen und Routen

Die Wege und Pfade von Soto y Amío laden heute zum Wandern ein. Eine benannte Route ist „Los caminos de la Trashumancia“. Sie beginnt und endet in Villayuste (Soto y Amío), sodass Start und Rückkehr am selben Ort liegen. Der Name stellt den Weg in einen Zusammenhang mit der traditionellen Transhumanz, während die Route selbst durch ihren festen Anfangs- und Endpunkt klar verortet ist. Für die Orientierung im Gemeindegebiet ergänzen sich damit allgemeine Wege und Pfade mit einer Route, deren Verlauf an Villayuste gebunden ist.

Garaño und der Pico de San Pedro

Das Coto de Garaño in Soto y Amío ist ein Ziel zum Angeln. Es erstreckt sich auf knapp sechs Kilometern zwischen dem Kraftwerk von Mora de Luna und der Brücke der Autobahn AP-66. Die Route zum Pico de San Pedro beginnt in Garaño und ist ein Rundweg von fast neun Kilometern Länge. Außerdem verläuft der Camino Olvidado durch Soto y Amío.

Der Abschnitt La Magdalena

Das AREC La Magdalena im Gemeindegebiet von Soto y Amío erstreckt sich über 4,2 Kilometer. Der Abschnitt reicht vom oberen Ende des Coto de Garaño an der Autobahnbrücke bis zur Grenze der aufgestauten Gewässer des Embalse de Selgas an der Mündung des Bachs Villanalambre. Die genannten Endpunkte verbinden dabei den Bereich des Coto de Garaño mit den aufgestauten Gewässern und der Mündung des Villanalambre. Zusammen mit der Flussaue am Luna entsteht ein Bild, in dem Wasserläufe, Uferbereiche und markante Bauwerke die Orientierung bestimmen.

Weitere Orte in León: Tombrío De Arriba, Páramo Del Sil, Riego De Ambrós, Destriana, Cubillos Del Sil, Balouta, San Cipriano Del Condado und Villacelama.

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