Filiel: Felskunst, Goldspuren und Berglandschaft
File:Petroglifos de Filiel(Monte Teleno)2000-3000a.c.jpg
Foto: ACIICA1981 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Filiel: Felskunst, Goldspuren und Bergblicke
Peña Fadiel ist eine Gruppe größerer Schieferfelsen mit prähistorischen Petroglyphen und gilt als eines der besten Beispiele dieser Art im Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Die Felsgravuren von Peña Fadiel umfassen eine ausführliche Darstellung labyrinthartiger Motive. Für Sie steht ein klar umrissenes Kulturthema im Mittelpunkt: Der Blick auf das Motivdetail ist ebenso wichtig wie die Schieferformation selbst.
Die Route Las faldas del Teleno führt durch kleine Obstgärten bergauf; anschließend erreicht sie offeneres Gelände mit Ausblicken auf die abgeflachten Gipfel der Sierra del Teleno. Der Wechsel von den Obstgärten zum offenen Gelände gibt der Strecke eine gut erkennbare Abfolge. Für Sie ist der Landschaftswechsel als klare Abfolge von Obstgärten und offenem Gelände zu lesen. Wer Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern in ihrer Veränderung wahrnehmen möchte, findet in der Route Las faldas del Teleno einen konkreten Anhaltspunkt.
Der Berg Pico Teleno liegt in der Umgebung von Filiel. Der Berg El Teleno liegt in der Umgebung von Filiel. Der Gipfel Cruz Mayor liegt im weiteren regionalen Umfeld von Filiel. Der Gipfel Alto de Peña Negra liegt im weiteren regionalen Umfeld von Filiel.
Kulturspuren entlang der Wege
Die Route Yacimientos auríferos del Duerna erreicht Filiel auf dem Weg entlang des Arroyo Totaniel. Die Route Yacimientos auríferos del Duerna ist wegen der zahlreichen erhaltenen Überreste des römischen Goldabbaus von archäologischem und historischem Interesse. Las Llagunas sind Teiche, die vor etwa 18 Jahrhunderten durch den Goldabbau in der Gegend entstanden.
La Corona-Castro bewahrt am Hang des Valleprado seine Anlage, einen Graben sowie Reste einer aus Mörtel und Stein errichteten Mauer. Die Ermita de San Antonio ist seit 1732 nachweisbar und besitzt ein Retabel aus dem 17. Jahrhundert, das wahrscheinlich der Schule von Becerra zugeschrieben wird. Für kulturinteressierte Besucher stehen damit zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte im Blickfeld: La Corona-Castro mit erhaltenen Bauresten und die Ermita de San Antonio mit ihrem Retabel.
Das Museo de la Radio liegt im weiteren regionalen Umfeld von Filiel. Das Museo del Bierzo liegt im weiteren regionalen Umfeld von Filiel. Das Castillo De Los Templarios liegt im weiteren regionalen Umfeld von Filiel. Das Museo del Ferrocarril liegt im weiteren regionalen Umfeld von Filiel.
Sprache, Honigroute und Quelle
Das Asturleonesische ist in Filiel sowohl in der gesprochenen Sprache als auch in der Toponymie weiterhin sehr lebendig. Die mit der Honigmesse von Filiel verbundene geführte Route durch alte Bienenstände ist etwa 5,5 Kilometer lang und hat drei Abgänge täglich. Fuente el Mato ist eine ständig wasserführende Quelle, die für die Wasserentnahme und als Tränke für Tiere hergerichtet wurde. Für Reisende, die neben großen Kulturspuren auch Sprache und alltägliche Ortsbezüge wahrnehmen möchten, sind das drei klar benennbare Themen.
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