Ocero: Cortines, Bergbauwege und der Mirador Picón 360º
Wege, Cortines und Bergbau
Ocero zeigt seine Besonderheiten an Wegen und konkreten Zeugnissen. Die Ruta de los Cortines ist ein 13 km langer Rundweg, der Sancedo und Ocero verbindet und sich auf die Wiederherstellung von 14 Cortines konzentriert. Die Cortines der Ruta de los Cortines in Sancedo und Ocero sind kreisförmige Steinbauten, die traditionell zum Schutz von Bienenstöcken vor Bären verwendet wurden. Bauform und überlieferte Funktion geben dem Rundweg ein klar umrissenes kulturgeschichtliches Thema. Wer einen Ort über Spuren von Arbeit und Alltag kennenlernen möchte, findet hier einen eigenständigen Zugang zu Ocero.
Die Senda del Hierro
Die Senda del Hierro setzt einen anderen Akzent. Die Senda del Hierro ist ein 6 km langer Weg für Radfahrer und Wanderer, auf dem ein Bergbaukomplex mit sechs in den Fels gegrabenen Eisen- und Goldminen besichtigt werden kann, die seit der Antike ausgebeutet wurden. Radfahren und Wandern gehören damit ausdrücklich zu diesem Weg, während die Minen die Geschichte des Bergbaus in den Mittelpunkt rücken. Die Verbindung von Fels, Eisen und Gold gibt der Senda del Hierro ein klar erkennbares eigenes Profil.
Kürzere Verbindung am Bach
Eine 3 km lange Strecke entlang eines Bachs verbindet die Eisenminen mit mehreren Cortines. Bachlauf, Eisenminen und Cortines sind die drei ausdrücklich miteinander verbundenen Elemente dieses Wegabschnitts. Dadurch erhält die Erkundung eine eigene Linienführung zwischen Bergbauzeugnissen und den kreisförmigen Steinbauten.
Kultur und Bauwerke in Ocero
Auch die Kultur- und Bauzeugnisse von Ocero setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die in Ocero gelegene Pfarrkirche Santa Ana steht unter umfassendem Schutz. Der Negrillo de Santa Ana de Ocero gehört zur Route der geschnitzten Bäume im Bierzo. Die ehemaligen Schulen von Ocero sind ein schönes rechteckiges Mauerwerksgebäude mit Hausteinecken und Eingangsvorhallen an beiden Seiten. Damit reicht das architektonische Spektrum von einer geschützten Pfarrkirche bis zu einem ehemaligen Schulgebäude mit deutlich beschriebener Form. Der Negrillo ergänzt diese Bauwerke um einen einzelnen Baum, der Teil einer regional benannten Route ist.
Mirador Picón 360º und Bergpanorama
Der Mirador Picón 360º liegt in Ocero und Vega de Espinareda und bietet Ausblicke auf die gesamte Region El Bierzo sowie auf Teile Galiciens und Asturiens. Der Zugangsweg zum Mirador Picón 360º ist 6,5 km lang (Hin- und Rückweg), weist eine Steigung von 5 bis 8 % auf und gilt für Wanderer als leicht. Der Weg zum Mirador Picón 360º beginnt an der Plaza de Santa Ana in Ocero und führt durch die Berge des Ortes bis zum Aussichtspunkt. Die Strecke umfasst Hin- und Rückweg, sodass sich die Gesamtlänge auf den vollständigen Verlauf bezieht. Vom Mirador zweigen unter anderem weitere Routen wie die Senda del Hierro in Richtung San Vicente ab.
Historische Bergwerke und Käsereifung
Im Rigo-Tal in Ocero befinden sich fünf Stollen ehemaliger Eisenerzbergwerke, die zwischen 1957 und 1959 betrieben wurden. Vallelongo I ist eine Käsereifungsanlage in einem umgenutzten ehemaligen Eisenbergwerk in Ocero. So begegnen sich in Ocero historische Bergbaustollen und eine Käsereifungsanlage, deren Standort in einem ehemaligen Eisenbergwerk liegt.
Weitere Orte zur Orientierung
Weitere Orte zur Reiseorientierung: Gusendos De Los Oteros, El Burgo Ranero, San Andrés Del Rabanedo, Las Médulas, Canales, Las Herrerías, Valderrey, Vegacerneja.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
