Las Navas De Riofrío: Palast, Natur und Dorfgeschichte

File:Celebración en Navas de Riofrío.jpg File:Celebración en Navas de Riofrío.jpg Foto: Arturo Francisco Barbero via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Isabel de Farnesio veranlasste nach dem Tod von Felipe V. den Bau des Palacio Real de Riofrío. Neben dem Palast verfügt der Bosque de Riofrío über ein etwa fünf Hektar großes, abgegrenztes Erholungsareal mit Aussichtspunkt, Beschilderung, Bänken und Tischen.

Kultur

Der Palacio de Riofrío beherbergt Sammlungen von Gemälden, Skulpturen und Mobiliar sowie ein Jagdmuseum mit Dioramen, die Jagdtiere in ihrem jeweiligen Lebensraum darstellen. Die Kirche der Virgen de la Inmaculada Concepción ist ein historisch bedeutsamer Ort mit einem romanischen Portal. Der Überlieferung zufolge stammt dieses Portal aus einer Einsiedelei in Cepones.

Die Ermita de San Antolín wurde 1733 erbaut, während die Bruderschaft von San Antolín 1608 gegründet wurde. Die Ermita de San Antolín öffnet am 2. September, dem Tag des Heiligen. Am 2. September fallen die Öffnung der Ermita de San Antolín und das Fest San Antolín zusammen.

Geschichte

Navas de Ríofrío liegt am Fuß der segovianischen Seite der Sierra de Guadarrama und blickt auf eine bis ins frühe Mittelalter zurückreichende Tradition als Zentrum der Schafschur und als Durchgangsort für Schafherden zurück.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Las Navillas ein bedeutender Ort für die Schur transhumanter Herden und verfügte über mehrere Schurhöfe beziehungsweise Schurhäuser.

Die Ruinen des Waschhauses El Charcón in Navas de Ríofrío sind als Bien de Interés Cultural eingestuft und bewahren die Überreste zweier Schuranlagen. Im Zusammenhang mit den Schuranlagen von El Charcón werden für das Jahr 1752 insgesamt 43.000 geschorene Schafe genannt.

Zum Fest der Inmaculada Concepción gehören eine Prozession zur Virgen de la Nava und die traditionelle Versteigerung von Prozessionsstäben. Das Fest San Antolín wird am 2. September gefeiert, das örtliche Fest der Inmaculada Concepción am 8. Dezember.

Natur

Der Bosque de Riofrío liegt zwischen den Ortschaften Madrona, Hontoria, Revenga, Navas de Ríofrío und La Losa. Er umfasst vier Ökosysteme: Steineichenwald, Wacholderwald, Pyrenäen-Eichenwald und Eschenwald. Der Bosque de Riofrío ist als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung in das Natura-2000-Netz aufgenommen.

Wege

Die Senda del Mirador ist während der Öffnungszeiten des Palacio Real de Riofrío frei und kostenlos zugänglich und führt durch zwei Erholungsgebiete. Die Öffnungszeit des Palastes bestimmt dabei zugleich den zeitlichen Rahmen für den Zugang zur Senda del Mirador und ihren Verlauf durch die beiden Erholungsgebiete.

Die Ruta Urbana Pequeños Exploradores – La Ruta de Las Caceras beginnt an der Ermita de San Antolín; an dieser verläuft die Cacera del Navero.

Die Ruta Urbana Pequeños Exploradores – La Ruta de Las Caceras führt an alten Waschplätzen vorbei, an denen ältere Dorfbewohner ihre Wäsche auf Steinplatten wuschen.

Auch diese Orte gehören zur weiteren Auswahl: Valsaín, Cozuelos de Fuentidueña, Sanchonuño, Sacramenia, La Velilla, Valle De Tabladillo, Carbonero El Mayor und Pelayos del Arroyo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

Unterkünfte in Las Navas De Riofrío vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter