Espinosa De Los Monteros entdecken
File:BU-570 - Espinosa de los Monteros, Spain - July 26, 2024 01.jpg
Foto: Giorgio Galeotti via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Espinosa de los Monteros liegt in einer von drei kleinen, engen Tälern geprägten Gemeinde. Diese Täler wurden von den Flüssen Lunada, Rioseco und La Sía geformt. Entlang der nach Norden führenden Straßen erstreckt sich eine Landschaft mit einheimischen Wäldern, Heideflächen, grünen Viehweiden, felsigen Gipfeln und verstreuten Pasiego-Hütten.
Landschaft und Wege rund um den Ort
Zur Pasiega-Kultur gehört die saisonale Verlagerung von Familien im Zusammenhang mit der Viehhaltung zu höher gelegenen Weideflächen zwischen Frühjahr und Herbst. Der Bahnhof am Ortseingang von Espinosa de los Monteros liegt an der Strecke des Ferrocarril de la Robla, die La Robla in León mit Bilbao verbindet.
Die Senda del Monte Edilla ist ein ausgeschilderter, mittelschwerer Rundweg über 9 km. Für die Strecke wird eine Dauer von 2 Stunden und 30 Minuten geschätzt. Sie verbindet Espinosa de los Monteros mit dem Eichenwald Monte Edilla. Der Rundweg Camino de Noceda beginnt ebenfalls in Espinosa de los Monteros und führt durch grüne Wiesen zum Buchenwald von Vallejas, der am Fuß eindrucksvoller Kalksteinfelsen liegt.
Wer eine längere Wanderverbindung betrachtet, findet mit der GR 1006 Ruta de los Monteros einen ausgeschilderten, schwierigen Fernwanderweg in nur einer Richtung. Er verläuft über 80 km von Espinosa de los Monteros nach Oña; die geschätzte Dauer beträgt 23 Stunden. Der PR-BU 88 Entre Prados ist dagegen als einfacher Hin- und Rückweg angelegt und verbindet Quintanilla de los Prados und Espinosa de los Monteros durch Heuwiesen, Hütten und einen dichten Eichenwald.
Türme, Kirchen und regionale Geschichte
Der Torre de los Azulejos ist seit 1949 als BIC geschützt. Der Turm stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und besitzt ein mit Azulejos verziertes Renaissancefenster. Die Iglesia de Santa Cecilia ist eine Renaissancekirche aus dem 16. Jahrhundert mit einigen gotischen Resten. Ihr Bau begann 1527 über einer romanischen Kirche; von dieser ist eine an der Südwand befestigte Säule erhalten.
Das Museo Etnográfico Cuatro Ríos Pasiegos befindet sich in der Calle Campo 10 in Espinosa de los Monteros. Die Ruta Heráldica führt durch Straßen, Plätze und Winkel des Ortes und macht Türme, Paläste, Kirchen, Herrenhäuser sowie traditionelle Häuser der montañesischen Architektur erlebbar. Zu den beschriebenen Bauwerken gehört ein Palast aus dem frühen 17. Jahrhundert mit einem Portal und dem Wappen der Zorrilla San Martín. Ein Segmentbogen schützt das Portal, zwei Türme mit Balkonen flankieren es.
Ein weiteres Gebäude aus der Mitte des 15. Jahrhunderts ist quadratisch angelegt und besitzt Ecktürme. An diesen sind die ursprünglichen Wappen mit fünf Lilien und einer Burg dargestellt. Bei der Torre de los Velasco liegen die Piscinas Naturales de La Presa im Bereich der Talsperre von Espinosa de los Monteros. Dort gibt es Möglichkeiten zum Baden und zur Freizeitgestaltung, außerdem Grünflächen, Picknickplätze und einen hergerichteten Spazierweg am Río Trueba.
Am 5. August findet jedes Jahr in Las Machorras die Romería de Nuestra Señora de las Nieves statt. Zur Veranstaltung gehören eine Prozession und traditionelle Tänze. Die Romería ist seit 2001 als FITR ausgewiesen; an ihr nehmen acht Tänzer sowie die Figuren Mayoral, Rabadán und Bobo teil.
Weitere Orte im Umfeld
San Vicente del Valle, Ibeas de Juarros, Sotragero, Soncillo, Pedrosa de Valdeporres, Villafría, Bahabón De Esgueva und Rabé de las Calzadas
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