Ibeas de Juarros: Atapuerca, Pilgerweg und Dorfgeschichte

Atapuerca und die Einrichtungen in Ibeas de Juarros

Das CAYAC liegt am Ortsrand von Ibeas de Juarros an der N-120, bei Kilometer 97 auf der Strecke von Burgos nach Logroño. Das CAYAC dient als Treffpunkt für Besucher sowie als Abfahrtsort der Reisebusse zu den archäologischen Fundstätten von Atapuerca. Das CAYAC bietet eine Dauerausstellung mit dem Titel „La Sierra de Atapuerca, patrimonio natural y cultural“.

Geführte Besichtigungen der archäologischen Fundstätten von Atapuerca starten vom CAYAC in Ibeas de Juarros und werden mit Reisebussen durchgeführt. Die Fundación Atapuerca hat ihren Sitz in Ibeas de Juarros und organisiert Besuche der archäologischen Fundstätten von Atapuerca sowie der damit verbundenen Einrichtungen. Die Fundación Atapuerca wurde 1999 gegründet, um das wissenschaftliche Forschungsprojekt zur menschlichen Evolution, das Proyecto Atapuerca, zu unterstützen.

Das Aula Emiliano Aguirre in Ibeas de Juarros beherbergt eine Dauerausstellung mit Bildmaterial, Texten, Originalen sowie Reproduktionen von Steinwerkzeugen und Knochen aus den Fundstätten von Atapuerca. Die archäologischen Fundstätten der Sierra de Atapuerca wurden im Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Die frühesten bekannten schriftlichen Belege für die Existenz von Ibeas de Juarros reichen bis ins Jahr 921 zurück.

Kirche, Pilgerweg und Grenzzeichen

Die Iglesia de San Martín Obispo wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und spiegelt den Übergang von der Romanik zur zisterziensischen Gotik wider. Die Iglesia de San Martín Obispo besitzt einen barocken Turm, der 1652 hinzugefügt wurde. Die Iglesia de San Martín in Ibeas de Juarros ist mit dem Camino de Santiago verbunden. Der Camino de Santiago führt durch Ibeas de Juarros und folgt dem Verlauf der N-120.

Die Cruz de Canto ist als skulpturales Grenzzeichen zwischen dem ehemaligen Königreich Navarra und dem Königreich Kastilien ausgewiesen. Die Cruz de Canto ist eine aus einem einzigen Kalksteinblock gefertigte Skulptur mit einem verstümmelten Lauburu auf einem Sockel.

In der Nähe von Ibeas de Juarros sind neben dem Friedhof von San Millán Reste des Monasterio de San Cristóbal de Ibeas erhalten.

Wege, Aussichtspunkt und Wassermühle

Ein Aussichtspunkt südlich von Ibeas de Juarros, jenseits des Flusses, bietet Ausblicke auf die Gemeinde und die Sierra de Atapuerca.

Die Gemeinde und ihre Umgebung bieten die Ruta del Ferrocarril als touristische Route an. Die Gemeinde und ihre Umgebung bieten den Fernwanderweg GR-82 an.

Von Ibeas de Juarros aus kann man die einzige noch in Betrieb befindliche Wassermühle am Fluss Arlanzón besichtigen.

Alubias und olla podrida

Bei Los Claveles gehört die olla podrida zu den wichtigsten Gerichten des Restaurants. Aus den Alubias rojas de Ibeas wird die traditionelle olla podrida zubereitet. Die Alubias rojas de Ibeas werden an den Ufern des Flusses Arlanzón handwerklich angebaut. Die Feria de la Alubia findet Anfang November statt.

Weitere Orte

Weitere Orte: Ros, Villalbilla de Burgos, Medina de Pomar, Bárcenas, Villanueva De Las Carretas, Tubilla del Lago, Cabanas de Virtus, Crespos

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burgos.

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