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Navacepedilla de Corneja: Tal, Naturraum und Geschichte

Unterkünfte in Navacepedilla De Corneja

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geografische Einordnung

Navacepedilla de Corneja liegt im Corneja-Tal und verbindet dieses mit den Dörfern an den Quellgebieten von Tormes und Alberche. Die Lage verknüpft damit das Tal mit den Ursprungslandschaften zweier Flüsse. Von Wald und Weideland umgeben, beginnt westlich ein ausgedehntes Waldgebiet, während östlich die kahlen Berge der Serrota angrenzen.

File:NAVACEPEDILLA DE CORNEJA 01.JPG File:NAVACEPEDILLA DE CORNEJA 01.JPG Foto: Alfredo (con permiso del autor) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Auch die Wasserläufe gehören zum Landschaftsbild. Ein vom Puerto de Chía herabfließender Bach berührt Navacepedilla de Corneja. Der Río Corneja ist ein Nebenfluss des Río Tormes und weist ein saisonal-torrentartiges Abflussregime auf. Tal, Bergflanken und Gewässer stehen hier in einer eng verbundenen geografischen Einheit.

Naturraum

Das Projektgebiet liegt im Natura-2000-Gebiet, konkret im Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Sierra Paramera y Serrota. Außerdem gehört das Projektgebiet zum geschützten Naturraum Sierra de la Paramera y Serrota in Castilla y León.

Im Schutzgebiet Sierra de la Paramera y Serrota kommt die endemische Pflanze Acanthorrhinum rivas-martinezii vor. Zu den hervorstechenden Tierarten des Schutzgebiets gehört der Steinadler. Pflanzenwelt und Tierbeobachtung treffen dort auf einen klar benannten geschützten Naturraum.

Geschichte und ländliches Leben

Von seinen Anfängen bis zum 16. Jahrhundert gehörte Navacepedilla de Corneja zum Señorío de Villafranca. Die kirchliche Geschichte des Ortes ist ebenfalls mit einer auswärtigen Ordensgemeinschaft verbunden: Die Pfarrei von Navacepedilla de Corneja wurde lange Zeit von Dominikanermönchen aus dem Kloster San Pedro y San Pablo de Las Navas del Marqués betreut.

Traditionell war die Viehzucht die bevorzugte Beschäftigung der Einwohner von Navacepedilla de Corneja. Viele Einwohner betrieben Transhumanz und überwinterten mit ihrem Vieh in Extremadura. Diese Form der Tierhaltung reichte somit über den Ort und seine unmittelbare Umgebung hinaus.

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In der Ortschaft Garganta de los Hornos ist eine besonders ursprüngliche volkstümliche Architektur erhalten. Dazu gehört eine schlichte ländliche Kapelle, die mit der Haltung der Rinderrasse Avileña und der Transhumanz verbunden ist. Architektur, Viehzucht und saisonale Wanderbewegungen bilden hier ein gemeinsames ländliches Erbe.

Baukultur und Wege

Die Kirche San Martín besitzt ein Kirchenschiff aus Bruchsteinmauerwerk und einen Turm aus Quadersteinen. Ein anderes Zeugnis historischer Arbeit ist die Mühle molino del tío Alberto: Sie bewahrt restaurierte historische Maschinerie und die Wohnung des letzten Müllers der Umgebung. Sakralbau und Mühlentechnik zeigen zwei unterschiedliche Seiten der örtlichen Bau- und Arbeitsgeschichte.

Als Verbindung durch die Landschaft verläuft die Route Ruta Molinos del Corneja zwischen Villafranca de la Sierra und Navacepedilla de Corneja. Ihr Verlauf nimmt damit sowohl den Nachbarort als auch Navacepedilla de Corneja in den Wegverlauf auf.

Weitere Ortsseiten: Casas del Abad, Cardeñosa, El Barrio, Pradosegar, Neila De San Miguel, Navalperal De Tormes, Solosancho, Muñana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.

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