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Cardeñosa: Granit, Kirchenkunst und Castro de Las Cogotas

Unterkünfte in Cardeñosa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cardeñosa zwischen Granit und Kirchenkunst

Cardeñosa bewahrt zahlreiche traditionelle Häuser der Bergregion: rückwärtige Höfe, längliche Fassaden und Granitdetails an Mauerwerk, Türstürzen und Türpfosten prägen ihr Erscheinungsbild. Mit den Steinbrüchen der Umgebung ist eine über Generationen weitergegebene Tradition des Granit-Steinmetzhandwerks verbunden. Der Ort zeigt damit eine Bau- und Handwerkstradition, die eng mit dem regionalen Gestein verbunden ist.

File:RENFE 599 012 Cardeñosa de Avila - Avila.jpg File:RENFE 599 012 Cardeñosa de Avila - Avila.jpg Foto: Kabelleger / David Gubler via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ein wichtiger kulturgeschichtlicher Bezugspunkt ist die Iglesia de la Invención de la Santa Cruz. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und besitzt eine polygonale Apsis mit kräftigen Haustein-Strebepfeilern. Im Mittelschiff befindet sich eine Mudéjar-Kassettendecke. Zur Ausstattung gehört außerdem die von Vasco de la Zarza geschaffene Skulpturengruppe „Virgen del Pajarito“. Die Sakristei beherbergt ein kleines Museum mit Gemälden, Triptychen, Kelchen, Patenen und liturgischen Gewändern.

Castro de Las Cogotas am Adaja

Das Castro de Las Cogotas liegt am Fluss Adaja nahe dem Damm des gleichnamigen Stausees, zwischen Granitblöcken, dichten Steineichenbeständen und Weideflächen. Archäologische Untersuchungen weisen dort eine spätbronzezeitliche Besiedlungsphase namens Cogotas I und eine spätere Besiedlungsphase der Vetonen namens Cogotas II nach. Ein doppelter Befestigungsring und ein Feld aufgerichteter Steine schützen die Anlage; dieses Feld sollte den Zugang der Reiterei erschweren.

Das Aula Arqueológica Castro de Las Cogotas ist ein interaktiver Ort, der über die Geschichte, Kultur, Siedlung, Wirtschaft und Stadtplanung der archäologischen Stätte informiert. Von dort führt die Ruta de los Poblados Medievales als Rundroute zu den mittelalterlichen Siedlungen von Cardeñosa; sie kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert werden. Drei ausgeschilderte Routen führen außerdem zum Arco de Conejeros. Zwei davon können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad nutzen, eine weitere zusätzlich mit dem Auto.

Zum Castro de Las Cogotas führen vom Aula Arqueológica zwei ausgeschilderte Routen. Eine kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden, die andere zusätzlich mit dem Auto. Zu den archäologischen Überresten von Conejeros gehört eine Nekropole mit acht sichtbaren Grabbestattungen aus Steinplatten. Der Arco de Conejeros ist der Querbogen der Kirche einer Siedlung, die im Jahr 1250 erwähnt wurde.

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Weitere Spuren in Cardeñosa

Die Ermita del Berrocal, auch Nuestra Señora del Tránsito oder del Cristo genannt, liegt südöstlich von Cardeñosa auf einer Anhöhe und besitzt ein Retabel aus dem 16. Jahrhundert. Das Kulturerbe-Wandbild von Cardeñosa zeigt die Tres Cruces, den Arco de Conejeros, die Cruz del Bujero, die Cruz del Campanario und die Cruz de la Iglesia. Eine physische Broschüre zu den Urbanen Kreuzen von Cardeñosa enthält Standorte, Fotos und kurze Erläuterungen zu den Kreuzen im Ort.

Auch die örtliche Legende von Santa Paula Barbada gehört zum kulturellen Bild Cardeñosas: Sie verortet ihre Geburt in Cardeñosa in den frühen, dunklen Jahrhunderten des Mittelalters. Für das Aula Arqueológica Castro de Las Cogotas waren tägliche Besuchszeiten von 10:00 bis 14:00 Uhr vorgesehen. Gruppenbesuche können bei Bedarf mit der Gemeindeverwaltung vereinbart werden, wenn eine Führung benötigt wird.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet: El Barraco, Velayos, Casavieja, Navalonguilla, Navalguijo, Tórtoles, Burgohondo, Muñana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.

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