Muñopepe: Felskunst am Valle Amblés
Unterkünfte in Muñopepe
Zwischen Valle Amblés und Sierra de Ávila
Muñopepe liegt im Valle Amblés und am Fuß der Sierra de Ávila. Über die Nationalstraße N110 ist der Ort erreichbar. Talraum, Gebirgsrand und Straßenverbindung bilden damit die konkreten Ortsbezüge für eine Reise nach Muñopepe. Das Valle Amblés und die Sierra de Ávila markieren zwei unterschiedliche Landschaftsbezüge desselben Ortes. Muñopepe verbindet diese Lage mit einem kulturhistorischen Schwerpunkt, der an mehreren benannten Stationen sichtbar wird.
Prähistorische Felskunst als besonderer Akzent
La Atalaya ist eine von zwei archäologischen Felskunststätten in Muñopepe; die zweite ist Canto del Cuervo. Die archäologische Fundstätte La Atalaya weist eine lange und komplexe Besiedlungsgeschichte vom Frühneolithikum bis zur Kupferzeit auf. Die Felsmalereien an den Felskunststätten von Muñopepe werden zwischen dem 4. und 2. Jahrtausend v. Chr. datiert. Ihre schematischen Motive umfassen abgewinkelte Linien, halbkreisförmige Striche, Kreuzformen und anthropomorphe Figuren. Die zeitliche Einordnung und die benennbaren Formen ergänzen sich zu einem konkreten Bild der prähistorischen Felskunst. Gerade diese klar benennbaren Formen geben der Beschäftigung mit dem Ort einen historischen und visuellen Ansatz.
In der Nähe des bebauten Ortskerns von Muñopepe befinden sich schematische Felsmalereien. Sie gelten als möglicher Hinweis auf prähistorische menschliche Ansiedlungen im Gemeindegebiet. Außerdem gilt die Cueva del Gato als Felskunststation in Muñopepe. Die Felskunststätten Atalaya–El Canto del Cuervo in Muñopepe sind in das Netzwerk Caminos de Arte Rupestre Prehistórico aufgenommen. Die Felskunst ist damit im Gemeindegebiet an La Atalaya, Canto del Cuervo und der Cueva del Gato mit konkreten Namen verbunden.
Historische Ortsbezüge und Wege durch das Tal
Neben der Felskunst erinnert der Potro de herrar an eine traditionelle Form der Nutztierhaltung. Er ist eine Konstruktion zum Beschlagen der Hufe von Rindern, die als Zug- und Arbeitstiere eingesetzt wurden. Einen anderen Akzent setzt die Iglesia de San Vicente Mártir: Sie steht außerhalb des Ortskerns von Muñopepe an einem erhöht gelegenen Platz, der als Aussichtspunkt dient. Der Platz außerhalb des Ortskerns und seine ausgewiesene Funktion als Aussichtspunkt gehören damit zu den konkreten Ortsangaben rund um die Kirche.
Wer neben Muñopepe weitere Orte für die Spanienreise ansehen möchte, findet hier Madrigal De Las Altas Torres, Candeleda, Cebreros, Salobral, Muñana, Hoyos Del Espino, Sanchidrián und Pajares De Adaja.
Zu Muñopepe gehören Wanderwege, darunter Wege, die durch das Valle Amblés führen. Die Wege verlaufen damit in dem Talraum, in dem Muñopepe liegt, während der Ort zugleich am Fuß der Sierra de Ávila zugeordnet ist. Neben den benannten Felskunststätten und dem Potro de herrar gehört so auch der Talraum zu den ausdrücklich genannten Ortsbezügen.
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