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Higuera de las Dueñas – Kirche, Geschichte und Gipfel im Alto Valle del Tiétar

Unterkünfte in Higuera De Las Dueñas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Higuera de las Dueñas zwischen Tal, Gipfeln und Weggeschichte

Higuera de las Dueñas liegt im Alto Valle del Tiétar und verbindet eine klar benennbare Landschaft mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. In der Umgebung erheben sich die Gipfel Berrocal, Lancharrasa, Alto del Mirlo und Pelados. Auch der Fernwanderweg GR 180 führt nach Higuera de las Dueñas: Er erreicht den Ort von Fresnedilla aus über die Cañada Real Leonesa Oriental. Talraum, Gipfel und diese historische Wegverbindung gehören damit zu den konkreten Bezugspunkten, die den Ort bei der Reiseplanung verorten.

File:Calle de Higuera de Las Dueñas.JPG File:Calle de Higuera de Las Dueñas.JPG Foto: Asqueladd via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kirche und Festtage als kulturelle Ankerpunkte

Ein wichtiger kultureller Bezugspunkt ist die Iglesia de la Natividad de Nuestra Señora. Die Kirche hat drei Schiffe und ein quadratisches Presbyterium mit Kreuzrippengewölbe. Ihr Hauptaltar besitzt drei Felder und vier Ebenen und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem gehört eine Santo-Cristo-Kapelle zur Kirche; sie ist mit drei neogotischen Blendbögen geschmückt. Zur religiösen Tradition des Ortes zählen zwei festgelegte Termine: San Isidro ist Mitpatron der Pfarrei, sein Fest wird am 15. Mai gefeiert. Die Pfarrgemeinde feiert außerdem das Fest Unserer Lieben Frau von der Geburt am 8. September.

Herrschaftsgeschichte von San Clemente de Adaja bis Montesclaros

Die Vergangenheit von Higuera de las Dueñas ist mit mehreren historischen Herrschaftsbezügen verbunden. Der Ort gehörte früher zum heute verschwundenen Frauenkloster San Clemente de Adaja in Ávila. Später war Higuera de las Dueñas Teil der Herrschaften von Álvaro de Luna. Nach dessen Tod und während der Herrschaft von Juan II. behauptete Juana de Pimentel, die sogenannte Triste Condesa, Higuera de las Dueñas in ihrem Besitz. Im Jahr 1488 erbte María de Luna die mit Higuera de las Dueñas verbundenen Herrschaften. María de Luna war mit Iñigo López de Mendoza, Graf von Saldaña und Herzog des Infantado, verheiratet; er begründete den Staat Montesclaros. Im Jahr 1530 gründete der dritte Herzog des Infantado das Majorat von Montesclaros. Die Ortsgeschichte reicht damit von einem heute verschwundenen Frauenkloster über wechselnde Herrschaftsverhältnisse bis zu den mit Montesclaros verbundenen Adelshäusern.

Burgen, Paläste und Ruinen im regionalen Umfeld

Auch außerhalb von Higuera de las Dueñas finden sich benannte historische Ziele. Das Castillo de La Adrada ist eine Burg in der Umgebung von Higuera de las Dueñas. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem der Palacio De Villena, ein Palast, und das Castillo de Escalona, eine Burg. Das Monasterio de los Jerónimos ist dort als Ruinenstätte eingeordnet. Die genannten Ziele verteilen sich dabei auf unterschiedliche räumliche Bezüge: Die Gipfel und das Castillo de La Adrada liegen in der Umgebung von Higuera de las Dueñas; Palacio De Villena, Castillo de Escalona und Monasterio de los Jerónimos liegen im weiteren regionalen Umfeld.

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Weitere Orte

Weitere Orte: Bernuy-Salinero, Neila De San Miguel, San Bartolomé de Tormes, El Hornillo, Manjabálago, Blacha, Santo Tomé De Zabarcos und Pradosegar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.

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