Pálmaces de Jadraque: See, Wege und historische Spuren

Wasser, Wege und sportliche Termine

Pálmaces de Jadraque liegt zwischen dem Henares-Tal und den ersten Ausläufern der Sierra Norte. Der Embalse de Pálmaces ist eine breite Wasserfläche, die von bewaldeten Höhen und Wegen umgeben ist. In ausgewiesenen Bereichen eignet sich das Umfeld zum Wandern, Radfahren und für wasserbezogene Aktivitäten; die Wege rund um den Stausee bieten auch geschätzte Rundstrecken. Am Embalse gibt es einen zugelassenen Badebereich. Über die A-2 führt die Ausfahrt 61 in Richtung Jadraque-Soria auf die CM-1003; der Abzweig nach Pálmaces liegt etwa 15 Kilometer hinter Jadraque.

Das Wasser prägt den Triatlón de Pálmaces, der seit 1990 in Pálmaces de Jadraque ausgetragen wird. Sein Schwimmkurs im Embalse ist 1.800 Meter lang und wird einmal durchschwommen. Die 60 Kilometer lange Radstrecke führt als Hin- und Rückfahrt nach Atienza und endet auf dem Platz von Pálmaces. Die Travesía de Pálmaces umfasst Kategorien über 500, 1.500 und 3.000 Meter. Im Ort ist außerdem der Padelplatz in Betrieb, mit nächtlicher Beleuchtung und ganzjähriger Öffnung.

Für Naturausflüge ist Pálmaces ganzjährig geöffnet. Auf den ländlichen Wegen gehören Wasser sowie je nach Jahreszeit Schutz vor Kälte oder Hitze zur Vorbereitung. Eine wenig frequentierte, insgesamt 40 Kilometer lange Route führt von Pálmaces über die Talsperre, eine Forstpiste und den Río Cañamares nach Angón; über die Ruinen des Castillo de Iñesque geht es zurück. Eine weitere Strecke verläuft am Río Cañamares entlang und anschließend zwischen Feldern zu den Ruinen des Monasterio de San Salvador.

Der Feldweg ist der zugänglichste von drei Wegen zum Gipfel des Picozo und auch für Fahrräder geeignet. Pinilla ist von Pálmaces de Jadraque aus zu Fuß in weniger als zwei Stunden erreichbar. Eine einfache, zugängliche Route für kleine Kinder ist lokal als „La ruta del colesterol“ bekannt. Eine weitere Route führt über den Arroyo de la Chorrera zum Cerro de Aldeavieja nach Pálmaces, danach zur Talsperre und am Río Cañamares entlang zum Monasterio de Pinilla de Jadraque.

Architektur und Spuren der Geschichte

Im Ortszentrum bewahrt Pálmaces traditionelle serranische Architektur mit Steinhäusern und Straßen, die sich dem Gelände anpassen. Die Pfarrkirche San Juan Bautista gehört zum örtlichen historischen Erbe. Auf einem kleinen Platz steht eine steinerne Picota, die mit der mittelalterlichen Rechtsprechung verbunden ist. Die Ermita de la Soledad liegt ebenfalls auf einem kleinen Platz und wirkt über dem Stausee wie ein Leuchtturm. Die Iglesia de la Natividad ist ein Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert mit romanischem Portal, offenem Atrium und manieristischer Tür.

Die Peña Sacra de Los Cerrillos ist ein Sandsteinaufschluss mit zwei natürlichen Gipfeln, der im Lauf der Zeit für rituelle Zwecke mehrfach bearbeitet wurde. Ihre Oberseite ist über in den Fels gehauene Stufen erreichbar; Becken, die durch kleine Kanäle verbunden sind, sollten offenbar rituelle Flüssigkeiten aufnehmen. In der umgebenden Schlucht gibt es mindestens zehn in den Sandstein gehauene Eremitorien, die als Rückzugsorte der ersten christlichen Eremiten dienten.

Zum landschaftlichen Charakter gehören außerdem der Semigraben de Pálmaces de Jadraque, eine geologische Sektion des Perms und der Trias, sowie die im Umfeld hervorgehobene Tierwelt mit Stieglitzen, Geiern, Füchsen und Rehen.

Weitere Orte im selben Reisegebiet sind Ablanque, Albares, Berninches, El Cubillo De Uceda, Castejón De Henares, Malaguilla, Cogolludo und Hita.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Guadalajara.

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