Albalate De Zorita zwischen Wanderwegen und lebendiger Tradition
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Foto: M.Peinado from Alcalá de Henares, España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Wanderwege mit Blick auf das Tajo-Tal
Albalate De Zorita lässt sich über Wege, Bauwerke und Feste kennenlernen. Für Sie beginnt die Orientierung mit dem Rundwanderweg Cerro del Poste: Er startet und endet im Parque Pepe Loeches, ist 6,93 Kilometer lang und hat eine geschätzte Dauer von zwei Stunden. Auf 950 Meter Höhe bietet der Weg Ausblicke auf Albalate de Zorita, die Sierra de Altomira und das Tal des Tajo.
Eine andere Landschaftsperspektive eröffnet der Wanderweg Miravalles. Er führt zum Aussichtspunkt im Gebiet Miravalles und bietet durch ausgedehnte Kiefernwälder Ausblicke über das Tal des Tajo. Die Ruta de la Vega weist dagegen nur geringe Steigungen auf.
Auch der Rundwanderweg Cerro de la Ermita verbindet Bewegung mit Ortsgeschichte. Er beginnt und endet an der Plaza del Coso, ist 3,8 Kilometer lang und hat eine geschätzte Dauer von einer Stunde und zehn Minuten. Unterwegs führt er an der Ermita de Nuestra Señora de los Remedios, der Fuente de la Villa und der Iglesia de San Andrés vorbei.
Bauwerke und religiöses Erbe
Die Fuente de la Villa, auch Fuente de los Trece Caños genannt, ist seit 1557 nachweislich belegt und gilt als eines der bekanntesten Symbole von Albalate de Zorita. Ihre heutige Konstruktion stammt aus dem 17. Jahrhundert, ist im Renaissance-Stil gestaltet und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erweitert. Die Ermita de Nuestra Señora de los Remedios ist ein rechteckiger Barockbau mit einem herrerianischen Portal. Ihr Bau begann 1655 und wurde vermutlich 1676 abgeschlossen.
Die Iglesia de San Andrés ist eine gotische Kirche aus dem späten 15. Jahrhundert. In ihrer Capilla de Santa Cruz beherbergt sie die verehrte Cruz del Perro, die Schutzpatronin von Albalate de Zorita. Die Ruinen der Ermita de Cubillas befinden sich auf dem Friedhof in geringer Entfernung vom Ort Albalate de Zorita und ergänzen das Bild der historischen Sakralbauten.
Feste, Darstellungen und Bienenwissen
Die Pasión Viviente findet am Nachmittag des Karsamstags statt und ist als Fest von provinzialem touristischem Interesse anerkannt. Sie ist mit einer jährlich aufgeführten Darstellung der Leidensgeschichte Jesu verbunden: In 13 Szenen treten live auftretende Darsteller auf. Am 3. Februar, dem Festtag des San Blas, wird der Heilige nach der Hauptmesse in einer Prozession begleitet. Dabei treten Botargas und Tänzer mit Tanz, Trommeln und großen Kastagnetten auf und sprechen Lobreden auf den Heiligen.
Seit 1998 findet in Albalate de Zorita die Muestra Folk statt. Sie verbindet traditionelle Musik mit Verkostungen, Kunsthandwerk, Ausstellungen, Kinderspielen sowie einem Treffen der Botargas und Tänzer. Einen weiteren konkreten Einblick bietet Miel La Drusa: Der Betrieb organisiert Besuche für Interessierte, die mehr über Bienen und Imkerei erfahren möchten, und bietet natürlichen Honig sowie eine breite Auswahl handwerklich hergestellter Produkte mit Bezug zu den eigenen Bienen an.
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