Pareja zwischen Stausee, Geschichte und Landschaft

File:Pareja española.jpg File:Pareja española.jpg Foto: CarlosVdeHabsburgo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wasser, Wege und Weitblick

Pareja verbindet den Embalse de Entrepeñas mit markanten historischen Orten und einer Umgebung aus Hügeln, mediterraner Vegetation und Wegen mit Panoramablicken auf den Stausee. Der Wechsel zwischen Uferbereich, Aussichtspunkten und Ortskern prägt die verschiedenen Seiten des Reiseziels.

Am Embalse de Entrepeñas bietet Pareja geeignete Möglichkeiten für vielfältige Aktivitäten auf dem Wasser. Eine konkrete Stelle dafür ist der Azud de Pareja: Er verfügt über eine Anlegestelle für nicht motorisierte Wassersportarten. Am Azud de Pareja gibt es außerdem einen drei Kilometer langen Weg mit Stadtmobiliar. Für die Tagesplanung lässt sich der Besuch dieses Bereichs deshalb mit einer Wegstrecke von drei Kilometern verbinden, ohne den beschriebenen Ort zu wechseln.

Für den Blick über die Landschaft bietet sich der Mirador de Castilviejo an, der einen Panoramablick auf Pareja ermöglicht. Vom Aussichtspunkt sind nach Süden die Vega des Río Ompólveda und die Wege nach Casasana und Tabladillo zu sehen. Nach Westen reichen die Sichtbeziehungen zum Embalse de Entrepeñas, zum Damm von Pareja und zum Ortskern von Pareja. Die benannten Ziele geben dem Aussichtspunkt eine klare südliche und westliche Blickrichtung. Auch die Wanderwege in der Umgebung verbinden Hügel, mediterrane Vegetation und Panoramablicke auf den Stausee.

Ortsgeschichte zwischen Kirche und Museen

In Pareja sind Abschnitte des früheren ummauerten Ortsbereichs erhalten. Besonders prägt die Iglesia Parroquial de Pareja das historische Bild: Sie ist ein stattlicher Bau aus dem 16. Jahrhundert, der die einstige Macht der Herren von Pareja, der Bischöfe von Cuenca, widerspiegelt. Die Kirche besitzt drei durch Kreuzrippengewölbe überspannte Schiffe. Damit lässt sich an demselben Bau sowohl die politische Geschichte des Ortes als auch seine sakrale Architektur ablesen.

Auch die Plaza Mayor von Pareja gehört zu den historischen Anlaufpunkten. Sie ist eines der interessantesten städtischen Ensembles in La Alcarria. Eine andere Seite der Ortsgeschichte zeigt das Museo de las Brujas de Pareja, das sich in einem renovierten mittelalterlichen Turm befindet. Das Museum bietet umfangreiches vermittelndes und historisches Material zum Inquisitionsprozess von Pareja. Der Museumsbesuch ergänzt damit die erhaltenen Bauwerke um einen ausdrücklich historischen Zugang.

Das Eremitorio von Pareja ist in einen Sandsteinaufschluss eingearbeitet und setzt damit einen eigenen Akzent unter den historischen Orten. Zum lokalen Jahreslauf gehören die Prozession des Santo Encuentro und die Quema del Judas, die in Pareja am Ostersonntag stattfinden. Bei der Feier werden Garnacha, ein für Pareja typisches Getränk, sowie in Pareja hergestellte Rosquillas angeboten. Die genannten Traditionen verbinden den Festtag mit örtlichen Speisen und Getränken.

Anreise nach Pareja

Pareja erreicht man über die N-320 in Richtung Cuenca; nach Sacedón zweigt man auf die N-204 ab. Die Anfahrt führt damit über die beiden benannten Straßen in Richtung des Ortes am Embalse de Entrepeñas. So lässt sich die Anreise anhand der Straßenfolge über N-320 und N-204 planen.

Weitere Orte derselben übergeordneten Destination: Chillarón Del Rey, Budia, El Pobo De Dueñas, Campillo De Ranas, Castilnuevo, Caspueñas, Arbancón und Abánades.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Guadalajara.

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