Aldeanueva de Guadalajara entdecken: Kirche, Landschaft und Wege
File:Aldeanueva de Guadalajara, Guadalajara, España, 2018-01-04, DD 37.jpg
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Aldeanueva de Guadalajara ist von Getreidefeldern und sanften Hügeln umgeben und in die Landschaft der Campiña del Henares eingebettet. Der Ort gehört zum historischen Gebiet der Campiña guadalajareña, das nach der mittelalterlichen kastilischen Wiederbesiedlung neu geordnet wurde. Zum Ortsbild gehören weiterhin traditionelle Häuser aus Bruchsteinmauerwerk. Die landwirtschaftlich geprägten Bauten spiegeln eine Wirtschaft wider, die historisch mit dem Trockenfeldbau verbunden war.
Landschaft zwischen Wegen und Henares-Tal
Die landwirtschaftlichen Wege rund um Aldeanueva de Guadalajara eignen sich für Spaziergänge und bieten weite Ausblicke auf die Vega und die umliegenden Hügel. Die Nähe zum Río Henares und zur Stadt Guadalajara ermöglicht es, einen Besuch mit Kultur- und Naturwegen durch das Henares-Tal zu verbinden.
Kirche, Schlucht und erhaltene Spuren
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción in Aldeanueva de Guadalajara ist eine Pfarrkirche in einem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert im romanisch-mudéjaren Stil. Das einschiffige Langhaus endet in einer halbrunden Apsis; Sakristei, Portikus und Turm wurden im 16. Jahrhundert hinzugefügt. Nördlich von Aldeanueva de Guadalajara steht die Kirche auf einer steilen Schlucht, in deren Tal der Bach Matayeguas verläuft. Diese Lage wird als Hinweis auf eine ebenfalls defensive Funktion des Tempels interpretiert. Die Restaurierung der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción wurde im Jahr 1973 mit einem europäischen Preis ausgezeichnet.
Vom ehemaligen Pfarrfriedhof neben der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción sind eine kleine Mauer, drei aufgereihte steinerne Kreuze und ein Zugang vom Kirchengebäude erhalten.
Vom Kreuzweg zur Ermita de la Soledad
Ein aus Granit gefertigter Kreuzweg mit steinernen Stationen verbindet die Pfarrkirche mit der Ermita de la Virgen de la Soledad. Der Camino del Calvario beginnt an der Westmauer der Hauptkirche und führt bis zur Ermita de la Soledad. Die Ermita de la Soledad besitzt ein monumentales Kreuz mit eingemeißelten Inschriften. Das monumentale Kreuz wurde 1784 angefertigt und von Miguel Vicente finanziert, der damals in Madrid wohnte und ursprünglich aus Aldeanueva stammte.
Hirtenhütten und ländliches Erbe
Auf den Ebenen des Gemeindegebiets von Aldeanueva zwischen den Bächen Torija/Valdenoches und dem Matayeguas sind 30 alte Hirtenhütten erhalten. Die Hütten wurden von Hirten errichtet, um ihr Leben zu erleichtern und Schutz vor schlechtem Wetter und der Sommersonne zu bieten. Die ländliche Geschichte bleibt damit nicht nur im Ortsbild, sondern auch in den erhaltenen Bauten des Gemeindegebiets sichtbar.
Museum und lokale Feste
Das Museo El Granero befindet sich an der Plaza Mayor 1 in Aldeanueva de Guadalajara. Samstags und sonntags ist es von 12:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Besuche außerhalb dieser Zeiten können telefonisch unter 625 868 048 vereinbart werden. Das Museo Etnográfico El Granero ist in einem von der Gemeinde überlassenen kommunalen Gebäude untergebracht und beherbergt eine Sammlung von Musikinstrumenten.
Zur Feier der Santa Lucía in Aldeanueva de Guadalajara gehören ein Treffen traditioneller Rondas und Freudenfeuer. Für Aldeanueva de Guadalajara war außerdem eine dritte Ausgabe des Festival de San Juan vorgesehen. Die Freilassungszone liegt unmittelbar hinter dem Bereich der Corrals und an den Wegen Camino Carrañavas, La Senda Molinera und Camino de Torija.
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