Tarancón: Kultur, Altstadt und Wallfahrtstraditionen

File:Santuario Virgen de Riánsares (Tarancón).jpg File:Santuario Virgen de Riánsares (Tarancón).jpg Foto: Froin via Wikimedia Commons, CC0

Kultur

In Tarancón steht die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción. Am 18. Oktober 2002 wurde sie als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument zum Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse erklärt.

Der Glockenturm der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción ist 40 Meter hoch. Er trägt den Beinamen „La Giralda Manchega“.

Der Arco de la Malena war der wichtigste Zugang zum ummauerten Bezirk von Tarancón. Gemeint war genauer das sogenannte Viertel El Castillejo. Von dort führt der Bogen direkt zur Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción. Als mittelalterliches Bauwerk war er Teil des früheren Verteidigungssystems von Tarancón. Der Arco de la Malena ist frei und kostenlos zugänglich. Seine Geschichte, Lage und Zugänglichkeit gehören damit unmittelbar zu diesem erhaltenen Teil des Ortsbildes.

Die Casa Parada ist seit dem 16. Jahrhundert belegt. Ihre Fassade stammt aus dem 18. Jahrhundert und wird auf 1730 datiert. Die Holzarbeiten und Eisengitter sind im herrerianischen Stil ausgeführt.

Das Museo Emiliano Lozano umfasst einen Raum. Dort befinden sich Porträts von Menschen aus der Region und Landschaften von Tarancón.

Besichtigungen

Die Altstadt von Tarancón hat enge Straßen. Zu ihrem Ortsbild gehören außerdem belebte Plätze wie die Plaza del Caño.

Das Äußere des Convento de los Franciscanos de Tarancón ist von der öffentlichen Straße aus sichtbar. Innenbesichtigungen sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung möglich. Außenansicht und Innenraum unterscheiden sich hier daher klar in ihrer jeweiligen Zugangssituation.

Das Museo de Arte Contemporáneo befindet sich im Auditorio Municipal. Es ist für Schülerinnen und Schüler sowie für die allgemeine Öffentlichkeit geöffnet. Gezeigt werden Gemälde und Fotografien, die die Stadtverwaltung seit 1985 aus den bei den Kunstwettbewerben „Ciudad de Tarancón“ eingereichten Werken erworben hat.

Feste

Die Semana Santa de Tarancón ist als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt. Die Prozessionen der Semana Santa führen durch das Zentrum von Tarancón.

Die wichtigsten Termine der Wallfahrten zur Virgen de Riánsares sind der 28. Januar und der 15. August. Diese beiden Daten markieren die im Jahreslauf besonders hervorgehobenen Wallfahrtstermine.

Die Ermita de la Virgen de Riánsares ist das Heiligtum, in dem die Schutzpatronin von Tarancón einen Teil des Jahres ruht. Die Ermita ist außerdem der Mittelpunkt von zwei tief in der lokalen Tradition verwurzelten Wallfahrten.

Weitere Orte im selben Reisegebiet: Poyatos, Villar de Cañas, Chumillas, Piqueras Del Castillo, Casasimarro, El Provencio, Jabalera, Carrascosa Del Campo

Natur

Das Umfeld des Río Riánsares bietet Wanderwege und Erholungsbereiche.

Im Restaurante La Martina wird die Küche der Mancha mit Kreativität und hochwertigen Produkten neu interpretiert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuenca.

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