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Secadura entdecken: Kirche, Höhlenfunde und Rundwanderung

Unterkünfte in Secadura

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirche und Höhlenfunde

Die Kirche San Juan Bautista in Secadura gehört zu den markanten sakralen Bauzeugnissen des Ortes. Ihr Bau begann Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts und wurde bis zum Ende des 17. Jahrhunderts fortgeführt. Im Evangelienseitenschiff befindet sich in einer kleinen, mit einem Kreuzrippengewölbe versehenen Kapelle die Grabplatte des Priesters Gómez Fernández de Secadura. Das gotische Kalksteinrelief stammt aus dem späten 15. Jahrhundert und ist in sehr flachem Relief ausgeführt.

File:Secadura 3.jpg File:Secadura 3.jpg Foto: LBM1948 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Bei den Ausgrabungen in der Cueva del Otero wurden bis zu neun stratigrafische Schichten festgestellt, die dem Aurignacien, Magdalénien und Azilien zugeordnet werden. An den Wänden wurde ein frontal dargestellter Kopf eines Ziegenartigen sowie eine Gruppe nichtfigurativer Linien entdeckt. Hinter der Cueva del Otero liegt in Secadura die Cueva del Otero III, auch Cueva de la Casa de los Cristales genannt. Sie enthält einen archäologischen Fundplatz mit zwei Schichten; die tiefere Schicht gehört wahrscheinlich zum Paläolithikum. In der Cueva de Solviejo wurden Keramik mit Fingereindrücken, glatte Keramik sowie eine kleine Gruppe schematisch-abstrakter Darstellungen gefunden.

Palast am Fluss Clarión

In Valdelastras, Secadura, steht der Palacio del Conde de San Carlos, der als Bien de Interés Local in der Kategorie Immobilie unter Schutz gestellt wurde. Der Palacio liegt auf einer kleinen Insel, die vom Fluss Clarión gebildet wird. Seine Fassaden bestehen aus Kalkstein: An der Hauptfassade findet sich Quaderwerk, an den übrigen Fassaden Mauerwerk. Hervorzuheben sind die profilierten Einfassungen des Hauptportals und des Balkonfensters sowie das große zentrale Wappen.

Auch die örtliche Tradition ist mit konkreten Namen verbunden. La Pascua Tierradura, auch Festival Tierradura genannt, ist für Secadura am Ostersonntag mit Messe, Prozession, Tänzern und Tanz verbunden. Secadura gehört zu den Orten der Junta de Voto, aus denen Tänzer in der Grupo de danzas „Virgen de Palacios“ mitwirken; zum Repertoire der Gruppe gehören kantabrische Tänze.

Strände, Berge und regionale Kulturziele

Playa de Laredo ist ein Strand in der Umgebung von Secadura, ebenso Playa de Noja. Monte Llusas ist ein Berg in der Umgebung von Secadura. Playa de San Julián ist ein Strand im weiteren regionalen Umfeld des Ortes. Der Palacio de la Magdalena, ein Palast, das Dock of the Caravels, ein Museum, und das Museo Marítimo del Cantábrico, ein Museum, liegen ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld. Convento de MonteHano ist eine Kirche in der Umgebung von Secadura.

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Rundwanderung am Clarión

Eine offizielle Rundwanderung beginnt und endet am Parque del puente Indelagua. Von Secadura führt die Anfahrt über die CA-267 in Richtung Valdelastras. Die Wanderroute erreicht nach ungefähr zwei Kilometern Aufstieg den Tejo Centenario. Die Wanderung führt nach drei Kilometern bergab zur Quelle des Flusses Clarión; dort befinden sich ein kleiner Staudamm sowie die Überreste einer alten Mühle und einer Eisenhütte.

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Weitere Reiseziele

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Silió, Escalante, Alfoz De Lloredo, Tresviso, Pedreña, Villaverde De Pontones, Cabezón De Liébana, Piélagos.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.