Santander: Kultur, Küste und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Santander
Kultur
Das Centro Botín in Santander wurde von Renzo Piano entworfen und ist ein Raum für Kunst und kreative Entwicklung. Es verfügt über zwei große Ausstellungssäle sowie ein Auditorium mit einer Kapazität von 300 Personen.
Das Museo Marítimo del Cantábrico verfügt über mehr als 3.000 m² Ausstellungsfläche. Seine Meeresausstellung gliedert sich in vier Bereiche zu Meeresleben, Fischern und Fischerei, maritimer Geschichte sowie maritimer Technologie. Die thematische Gliederung reicht damit von der lebendigen Meereswelt bis zu den technischen und historischen Beziehungen des Menschen zum Meer.
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Foto: Giorgio Galeotti via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Catedral de Nuestra Señora de la Asunción wurde 1931 zum Nationaldenkmal erklärt. Im Glockenturm des Kathedralenkomplexes befindet sich das Centro de Interpretación de la Historia de la Ciudad, das die Geschichte der Gebäude und der Stadt vermittelt. Von der Spitze des Glockenturms ermöglicht ein Besuch dort einen Panoramablick über Santander.
Geschichte
Das Centro Arqueológico de la Muralla Medieval stellt Keramiken, Münzen und weitere Gegenstände aus, die bei der Wiederherstellung des Ortes geborgen wurden. Es bewahrt außerdem einen Abschnitt der mittelalterlichen Stadtmauer von Santander, die nach der Verleihung des Fuero im Jahr 1187 errichtet wurde.
Damit wird an diesem Ort sowohl die materielle Hinterlassenschaft der Wiederherstellung als auch ein Teil der mittelalterlichen Befestigung sichtbar. Keramiken und Münzen ergänzen den erhaltenen Mauerabschnitt um konkrete Zeugnisse aus der Geschichte Santanders.
Der Mercado de La Esperanza ist ein herausragendes Beispiel der Eisenarchitektur des 19. Jahrhunderts in Spanien. Neben den historischen Spuren der Stadt gehört damit auch ein Marktgebäude zu den genannten Bauwerken, an denen sich Santanders Vergangenheit ablesen lässt.
Küste und Natur
Die Halbinsel La Magdalena umfasst 24,5 Hektar. Der Palacio de La Magdalena war die Sommerresidenz von Alfonso XIII. und Victoria Eugenia und ist seit 1933 der Hauptsitz der Sommerkurse der Universidad Internacional Menéndez Pelayo (UIMP).
Auf der Halbinsel stehen somit die frühere Sommerresidenz und ihre spätere Funktion als Hauptsitz der Sommerkurse nebeneinander. Die Größe von 24,5 Hektar bezeichnet dabei den räumlichen Rahmen, in dem diese genannten Aspekte von La Magdalena zusammenkommen.
Mit einer touristischen Kleinbahn lässt sich die Halbinsel erkunden; während der Fahrt erläutert sie ihre Geschichte. Auf der Halbinsel können Besucher Robben, Seelöwen und Pinguine in einer unter freiem Himmel angelegten Meeresanlage sehen.
Die Senda de Mataleñas führt an kleinen Stränden, Klippen und Parks vorbei. Die Bucht von Santander gilt als Refugium für die biologische Vielfalt und zieht Vogelbeobachter sowie Naturliebhaber an.
Die Primera de El Sardinero wurde ab 1847 als für therapeutische Meeresbäder geeignet beworben. So sind an der Küste sowohl heutige Landschaftselemente wie Strände, Klippen und Parks als auch eine historisch überlieferte Nutzungsvorstellung des Meeres dokumentiert.
Stadt und Genuss
Das Stadtzentrum von Santander lässt sich zu Fuß erkunden, da die Entfernungen relativ kurz sind. In Restaurants und Tavernen können Besucher Fisch und Meeresfrüchte genießen. Die Stadt verbindet damit kurze Wege im Zentrum mit einer Küche, in der Erzeugnisse des Meeres ausdrücklich zum kulinarischen Angebot gehören.
Weitere Reiseziele
Weitere Ziele sind Puente Viesgo, Salces, Saro, La Lastra, Olea, Miengo, Camargo und Bárcena De Cicero.
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