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Pido: Hórreos, Waldwege und Valdebaró-Tal

Unterkünfte in Pido

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pido verbindet markante Baukultur mit Wegen durch das Valdebaró-Tal. Die Hórreos Nr. 6 und Nr. 7 in Pido sind im Allgemeinen Inventar des Kulturerbes von Kantabrien eingetragen. In Kantabrien stehen Hórreos frei und dienten als Getreidespeicher und Lager. Für kulturgeschichtlich Interessierte treffen hier ein konkreter Ort, traditionelle Architektur und die Geschichte der Vorratshaltung zusammen.

File:Pido, Camaleño 01.jpg File:Pido, Camaleño 01.jpg Foto: Simon Burchell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Weitere Orte in Kantabrien sind Cosgaya, Espinama, Fuente Dé, Turieno, Lon und Pembes.

Natur

Pido und Espinama bilden den oberen Bereich des Valdebaró-Tals. Von Pido aus führt ein Weg durch dichte Eichen- und Buchenwälder. Entlang dieses Weges verlaufen Bäche, die aus dem Kantabrischen Gebirge herabfließen. Die Landschaft verbindet damit Wald und Wasserläufe mit dem Talraum. Der Weg führt außerdem bis an die Ausläufer des Nationalparks Picos de Europa. Eichen- und Buchenwälder, herabfließende Bäche, der Talraum und die Ausläufer des Nationalparks geben diesem Wegabschnitt seine konkreten Landschaftsmotive. Für Natur- und Wanderinteressierte verbindet Pido damit Waldwege, Wasserläufe und den Talraum in einem klar umrissenen Landschaftsbild. Der Rundweg und der von Pido aus verlaufende Weg setzen dabei unterschiedliche Akzente zwischen dörflichem Ausgangspunkt, Wald und Gebirgslandschaft.

Wege

Der 10,4 Kilometer lange Rundweg PR-PNPE 26 „Hayedo de las Ilces“ führt von Espinama über den Weg La Gatera nach Pido und verläuft dort zwischen den Häusern des Ortes. Der Verlauf verbindet den Waldabschnitt mit dem dörflichen Raum und macht Pido zu einem Teil einer Route, die Natur und traditionelle Architektur zusammenführt. Auf der Route wird auf die traditionelle Architektur von Espinama, Pido und Las Ilces hingewiesen. Ein beschriebener Abschnitt der Ruta Vadiniense führt über Pido weiter in Richtung Fuente Dé.

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Kultur und Geschichte

Zur Ortsgeschichte gehört die alte Einsiedelei San Roque von Pido. Sie befand sich auf einer Anhöhe mit Blick über das Dorf. An der Stelle der San-Roque-Einsiedelei wurden berühmte Stierwettkämpfe zwischen den Dörfern des Concejo abgehalten. Auf der Anhöhe von San Roque lagen damit religiöser Ort, Blick über das Dorf und die früher dort ausgetragenen Wettkämpfe beieinander. Kulturgeschichtlich Interessierte begegnen in Pido außerdem den freistehenden Hórreos und der traditionellen Architektur entlang der Route. Bauwerke, religiöse Vergangenheit und dörfliche Ereignisse bilden so verschiedene Motive des Ortes und seines näheren Wegzusammenhangs. Für Kulturinteressierte stehen in Pido mit Hórreos, traditioneller Architektur und San Roque verschiedene Seiten des Ortes nebeneinander. Die Hórreos sind freistehende Bauwerke, während San Roque mit religiöser Vergangenheit und früheren Wettkämpfen verbunden ist.

Regionale Küche

Zu den besonderen Themen von Pido gehört auch der Quesucos de Pido. Bei diesem Käse erfolgt die Gerinnung durch die Ansäuerung der Milch; der Prozess dauert mindestens 18 Stunden. Der letzte Käser, der Quesucos de Pido herstellt, führt die Familientradition auf seine Großmutter Marcelina zurück. Damit verbindet sich die regionale Küche in Pido mit einem genau beschriebenen Herstellungsprozess und einer überlieferten Familientradition. Neben Baukultur und Wegen gehört somit auch die Käseherstellung zu den konkreten Ortsmotiven.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Camaleño.

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