Caviedes: Monte Corona, Kirchen und historische Einsiedeleien
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Monte Corona: Landschaft und Wege
Der Monte-Corona-Weg gibt Caviedes ein markantes Landschaftsbild. Auf ihm gehen Eukalyptusplantagen in einen schmalen Buschstreifen und anschließend in Laubwald über; dort stehen imposante Eichen. Der Wechsel der Vegetation macht den Weg als Naturraum abwechslungsreich, ohne dass die einzelnen Abschnitte ihre klare Reihenfolge verlieren. Wenn Sie auf einer Strecke mehrere Landschaftseindrücke beobachten möchten, lässt sich dieser Übergang gut als roter Faden des Weges lesen. Für Sie liegt der Reiz damit in einer Landschaft, die sich entlang derselben Strecke sichtbar wandelt.
Rundweg und Anfahrt
Der Rundweg Monte Corona beginnt und endet an der Einsiedelei San Antonio nahe Caviedes. Er ist 9,5 Kilometer lang und überwindet 335 Meter Höhenunterschied. Die Wege des Monte Corona eignen sich zum Radfahren; an einem etwa 100 Meter langen Abschnitt verschwindet der Weg, sodass Radfahrende absteigen müssen. Wer die Monte-Corona-Exkursion in Caviedes beginnt und beendet, verlängert sie um 3,3 Kilometer und 100 Meter Höhenunterschied und erhält Ausblicke auf den westlichen Teil der Region. Für die Orientierung im Gelände ist dabei zwischen Rundweg und Exkursion zu unterscheiden.
Zur Einsiedelei San Antonio führt von Caviedes eine gute Forstpiste hinauf, die im ersten Abschnitt asphaltiert ist. Gegenüber dem Heiligtum gibt es einen guten Parkplatz. Caviedes ist über die A-8 oder die N-634 Santander–Oviedo erreichbar.
Kirchen, Einsiedeleien und Herrenhäuser
Die Einsiedelei San Antonio wurde 1713 wiederaufgebaut und hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Im Zentrum von Caviedes liegt die heutige Kirche de los Santos Justo y Pastor. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist die Pfarrkirche von Caviedes und Vallines. Das Herrenhaus Casa solariega de los Pérez de la Canal in Caviedes trägt ein Wappen. Die Casa-Torre de Caviedes gehört zum zivilen architektonischen Erbe von Valdáliga. In Caviedes ist außerdem die Casa torre de los Rubín de Celis zu sehen.
Im Barrio de San Pedro in Caviedes befindet sich eine mittelalterliche, dem heiligen Petrus geweihte Einsiedelei. Neben einer vermutlich vorausgehenden vorromanischen Bauphase weist sie spätromanische Elemente auf, möglicherweise aus dem 13. Jahrhundert. Auf dem Monte Corona liegt die der Santa Cruz geweihte Einsiedelei an den heutigen Grenzen der Gemeinden Valdáliga und Udías. Sie dürfte seit jeher von den Einwohnern von Caviedes genutzt worden sein; ihr Kult wurde 1975 nach einem Waldbrand aufgegeben, der sie unbrauchbar machte. Die Spuren reichen dabei von der mittelalterlichen Verehrung des heiligen Petrus bis zu einer aufgegebenen Kultstätte auf dem Monte Corona.
Prozession zur Einsiedelei San Antonio
Am 13. Juni wird der heilige Antonius von der Campa in einer Prozession zur Einsiedelei San Antonio getragen; anschließend nehmen die Anwesenden an einer Romería teil.
Weitere Reiseziele: Ruiloba, Villapresente, Camplengo, Pesaguero, Orzales, Proaño, Casamaría und Cabezón De Liébana.
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