Casamaría: Kirche, Brücken und Fuente de El Cuestu

Kultur

In Casamaría befindet sich im Siedlungskern die Kirche der Virgen de Loreto. Ihr Gebäude hat mittelalterliche Ursprünge und war möglicherweise eine Einsiedelei. Die Kirche bewahrt eine Apsis aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche liegt außerdem an der Route „Bosques, prados y pastizales subiendo hacia Peña Sagra“.

Die Bezeichnung als mögliche ehemalige Einsiedelei bleibt dabei eine vorsichtige Einordnung; sicher erhalten ist die Apsis aus dem 16. Jahrhundert. Der Name der Route verweist zugleich auf Wälder, Wiesen und Weideflächen im Aufstieg Richtung Peña Sagra. So treffen am selben Ort ein Kirchenbau im Siedlungskern, eine mittelalterliche Entstehungsgeschichte und ein klar datiertes Bauteil zusammen. Die Route führt mit ihrem vollständigen Namen ausdrücklich in Richtung Peña Sagra und nennt dabei die Landschaftselemente, die ihren Verlauf sprachlich prägen.

Brücken

Eine moderne Brücke von Casamaría überquert den Bach Suspino. Sie ermöglicht den Verkehr der Straße CA-855 zwischen Puente El Arrudo und Merodio in Asturien. Eine alte steinerne Brücke stammt aus dem Jahr 1910 und ist an ihrem Standort erhalten geblieben.

Die moderne Konstruktion ist mit dem Verlauf der CA-855 und dem Verkehr zwischen Puente El Arrudo und Merodio verbunden. Die steinerne Brücke dagegen wird durch ihr Baujahr 1910 und ihren erhaltenen Standort als älteres Bauwerk greifbar. Der Bach Suspino bildet dabei den konkreten Bezug der modernen Brücke zu Casamaría. Damit sind bei den beiden Bauwerken unterschiedliche Einzelheiten überliefert: Bei der modernen Brücke stehen der Bach und die Straße im Zusammenhang, bei der alten steinernen Brücke das Baujahr und ihr Verbleib am ursprünglichen Standort. Die Orts- und Straßennamen markieren dabei die räumlichen Beziehungen, ohne dass die beiden Brücken zu einem einzigen Bauwerk werden.

Wasserbau

Die Fuente de El Cuestu besteht aus einer Quelle, einer Viehtränke und einem nicht überdachten Waschhaus. Dieses Waschhaus war ein teilweise unterirdisches rechteckiges Becken mit zwei Waschsteinen. Die Fuente de El Cuestu ist ein schlecht erhaltenes historisches Wasserbauensemble. Traditionell diente es der Wasserversorgung des Viertels El Cuesto in Herrerías.

Zur Anlage gehören somit sowohl die Quelle als auch die Viehtränke und das Waschhaus; das Waschhaus lässt sich zusätzlich über seine Form und seine beiden Waschsteine näher beschreiben. Als teilweise unterirdisches, rechteckiges Becken war es nicht überdacht. Der heutige Erhaltungszustand gehört ebenso zur Beschreibung wie die frühere Funktion: Das Ensemble diente traditionell der Wasserversorgung des Viertels El Cuesto in Herrerías. Die Bezeichnung Fuente de El Cuestu umfasst daher mehrere Bestandteile und nicht nur die Quelle. Beim Waschhaus sind die teilweise unterirdische Lage, der rechteckige Grundriss und die zwei Waschsteine als eigenständige Merkmale genannt. Die frühere Wasserversorgung bezog sich dabei auf das Viertel El Cuesto in Herrerías.

Weitere Orte: Trasvia, Santillana Del Mar, San Roque De Riomiera, Anero, Los Corrales De Buelna, Campoo De Yuso, Gibaja und Liermo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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