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Cabuérniga: Valle, Kulturlandschaft und historische Häuser

Unterkünfte in Cabuérniga

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft

Im mittleren Tal des Río Saja liegt die Gemeinde Cabuérniga in der Autonomen Gemeinschaft Kantabrien, im Herzen des Parque Natural Saja-Besaya. Bei Valle weitet sich die alluviale Talebene deutlich aus. So treffen im Gemeindegebiet der Flussraum des Río Saja, die weite Talebene und die Landschaft des Naturparks aufeinander.

File:Cabuerniga Valle Ayunta ME.jpg File:Cabuerniga Valle Ayunta ME.jpg Foto: Javierme Javier Mediavilla Ezquibela via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Valle ist seit 2004 als Historisches Ensemble geschützt. Das Ensemble bewahrt eine traditionelle Kulturlandschaft mit Häusern und Gärten in den Ortsteilen, durch Trockenmauern gegliederten Miesflächen sowie Weiden und einheimischen Wäldern. Häuser, Feldstrukturen und offene Landschaft bilden hier ein eng verbundenes Bild der montañesischen Kulturlandschaft. Im Ensemble verbinden sich Häuser, Gärten, Miesflächen, Weiden, Trockenmauern und einheimische Wälder zu einer traditionellen Kulturlandschaft.

Kultur

Die Casa en El Ricote bewahrt eine Inschrift, die das Haus auf das 18. Jahrhundert datiert. Die Iglesia de San Pedro steht auf einer kleinen Anhöhe und überragt das Dorf Valle; im Inneren besitzt sie barocke Retabel aus dem 18. Jahrhundert. Zur Kirche gehören zugleich ihre erhöhte Stellung im Dorf und die barocken Retabel im Inneren.

Das Gebäude Ayuntamiento–Antigua Cárcel bewahrt noch Verliese des Gefängnisses aus dem 16. Jahrhundert. An der Casa de Don Augusto González Linares erinnert eine Tafel an ein Treffen von Augusto González Linares, Francisco Giner de los Ríos, Manuel Ruíz de Quevedo und Nicolás Salmerón im Jahr 1875. Die vier gelten als Gründer der Institución Libre de Enseñanza.

Geschichte

Die Casa de Don Augusto González Linares weist eine Grundriss- und Baustruktur auf, die an mittelalterliche Wehrtürme erinnert. Die Casa del Castellano umfasst zwei Häuser; eines davon besitzt einen Rundbogen, der zu einem ehemaligen flachen Haus aus dem 16. Jahrhundert gehört.

Die Hilera de La Fonda besteht aus drei Häusern unterschiedlichen Alters und Stils und veranschaulicht die Entwicklung des typischen montañesischen Hauses vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Casona de los Torales bewahrt an der Solana eine originale Schnitzarbeit mit Kastagnettenmotiven. Trotz ihres schlechten Erhaltungszustands gilt die Casona de Rubín de Celis als eines der besten Beispiele für barocke Herrenhäuser in Cabuérniga.

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Wege und Feste

Die lineare 3,8-km-Route Ruta de las Mieses führt von Sopeña nach Renedo durch die Miesflächen von Valle, Terán und Selores. Unterwegs sind weidendes Vieh und die verschiedenen historischen Ortsensembles zu sehen; die gesamte Strecke ist mit Wegmarkierungen versehen.

Von Valle führt die Straße CA-182 über die Collada de Carmona in das Nansa-Tal. In Valle wird La Campaná am zweiten Sonntag im Oktober gefeiert; das Fest begleitet den Viehabtrieb vom Ende des Sommers aus den Bergweiden. Die Feria de Valle findet in Valle de Cabuérniga am 22. Oktober statt und umfasst Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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