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Selores zwischen Dorfkultur und Landschaft

Unterkünfte in Selores

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Selores zwischen Dorfkultur und Landschaft

Selores verbindet eine ausgeprägte Dorfkultur mit einer Landschaft, in der traditionelle Nutzungsformen sichtbar bleiben. La Casería am Camino Real im Barrio de la Fuente, historisch als Mayorazgo de la Fuente bekannt, vereint ein 1690 errichtetes Haupthaus mit einer späteren Erweiterung von etwa 1730, die als Casa de la Viuda bekannt ist. Neben La Casería befindet sich außerdem die sogenannte «estancia del peregrino». Die Casas de las Indianas im Barrio de la Fuente weisen Architektur des 19. Jahrhunderts mit kolonialem Einfluss auf. An der Casona de los Cabeza, die ebenfalls als Mayorazgo de la Fuente bezeichnet ist, fallen drei heute verglaste Bögen, eine breite Solana zwischen Windschutzmauern und ein auffälliges Wappen mit den Wappen von Cabeza, Terán, Mier und González ins Auge.

Kirche, Humilladero und steinerne Details

Die Iglesia de San Vicente Mártir wurde 1910 errichtet und besitzt den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Älter ist El Santuco de Selores: Das Bauwerk wurde 1786 errichtet, und sein Asubiadero besteht aus sorgfältig bearbeitetem Stein. Zugleich ist El Santuco de Selores ein Humilladero, der eine polychrome Steinfigur bewahrt. Damit gehört er zu den wenigen Humilladeros der Region mit einer solchen erhaltenen Figur. Wer in Selores bauliche Einzelheiten aus unterschiedlichen Zeiten betrachtet, findet deshalb sowohl großformatige Häuser als auch kleinere religiöse Zeugnisse in unmittelbarer Ortskulisse.

Quelle und traditionelle Landschaft

Die Fuentona de Selores ist eine Quelle neben dem Dorfplatz. Dort kann man neben der Quelle im Kühlen rasten. Der Zugang nach Selores führt am Arroyo Verdero entlang und ist von Vegetation umgeben. Selores ist als „pueblo caminero“ angelegt und umfasst die Ortsteile La Mahilla, La Curraliega, La Bolera und La Fuente. Im Tal liegen die durch Trockensteinmauern begrenzten Mieses; an den Hängen befinden sich Seles und Weideflächen. In den höheren Lagen liegen die dem extensiven Weidegang dienenden Brañas. So lässt sich bei einem Rundgang nicht nur der Ortskern, sondern auch die Staffelung der ländlichen Flächen beachten.

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Markierte Wege ab Selores

Die Ruta de las Mieses beginnt und endet in den Ortsteilen Selores und Sopeña. In Selores stehen vier Wegweiser dieser Route. Die gesamte Strecke ist mit Markierungsbalisen ausgeschildert; Informationstafeln gibt es auf Spanisch, Englisch und in Brailleschrift. Unterschiedliche Orientierungselemente helfen dabei, eine Wanderung entlang der Mieses als eigene Etappe zu planen. Eine weitere ausgeschilderte Route führt zum Callejón de los Lobos, einer alten Struktur für die Wolfsjagd. Die Wege erschließen damit sowohl die traditionelle Landschaft als auch ein Zeugnis ihrer früheren Nutzung.

Fest im August

In Selores findet das Fest San Vicente am letzten Augustwochenende statt. Damit ergänzt ein festgelegter Termin im Ortskalender die dauerhaft sichtbaren Kirchen, Häuser, Quellen und Wege.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cabuérniga.

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