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Argoños: Ría, Wege und maritime Traditionen

Unterkünfte in Argoños

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Argoños liegt an einer Landschaft, in der die Ría und offene Wege unmittelbar aufeinandertreffen. Die Ría de Argoños, die das Gemeindegebiet im Westen berührt, ist Teil des Naturschutzgebiets Marismas de Santoña, Noja y Joyel. An ihren Ufern wurden Wege angelegt, die sich besonders im Winter und Frühjahr zur Beobachtung von Wasservögeln eignen. Ría, Marisma und Uferwege prägen Argoños.

File:Ayuntamiento de Argonos (Spain).JPG File:Ayuntamiento de Argonos (Spain).JPG Foto: Francisco J. Claudios Samperio ( User:fclaudios ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Landschaft

Der definierte Küstenweg des Jakobswegs verläuft durch das Gemeindegebiet von Argoños. Einen kurzen Rundgang bildet die Route „Argoños marinero“: Sie ist 800 Meter lang und dauert etwa 30 Minuten. Die Route Alto del Gromo führt durch den Ortsteil Tejiro und verläuft zwischen verstreuten Steineichenbeständen und offenen Wiesen über eine sanfte Anhöhe. Die Route „A pie del Brusco“ führt durch die weiten flachen Wiesen und an den verstreut liegenden Häusern des Ortsteils Sumijedo vorbei. Küstenweg, Rundgang und Wege über Wiesen und Anhöhen verbinden dabei unterschiedliche Landschaftsbilder innerhalb des Gemeindegebiets. Für Wanderinteressierte stehen damit der Küstenweg des Jakobswegs, der Rundgang „Argoños marinero“ und die Wege über Alto del Gromo und A pie del Brusco als eigenständige Landschaftsthemen nebeneinander.

Kultur

Im Ortsteil Ancillo gehört das restaurierte und sanierte Molino de Jado zu den drei in Argoños gezählten Gezeitenmühlen. Die Mühle wurde in ein Interpretationszentrum über die Marisma, ihre Natur und die Lebensweise ihrer Bewohner umgewandelt. Die drei Mühlen an der Ría de Argoños gehören zum Parque Natural de las Marismas de Santoña, Victoria y Joyel. Ergänzend können Besucher eine Ausstellung mit 21 Schiffsmodellen besichtigen. Für die Teilnahme an den genannten Führungen ist eine vorherige Reservierung erforderlich. So stehen in Argoños Mühlen, maritime Modelle und die Landschaft der Marisma in einem gemeinsamen kulturellen Zusammenhang. Kulturinteressierte begegnen mit dem Molino de Jado und den Schiffsmodellen zwei unterschiedlichen Zugängen zu den maritimen Traditionen und zur Natur der Marisma.

Feste und Küche

Zur örtlichen Tradition gehört die Traíña, eine in Argoños tief verwurzelte und für den Ort typische traditionelle Form des Schleppnetzfischens. Dafür sind drei oder vier Personen und geeignete Gezeitenbedingungen erforderlich. Jeden 16. August werden in Argoños während der Messe zu Ehren von San Roque Trauben gesegnet und verteilt. Im Ortsteil Ancillo ist das Fest San Esteban als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt; zu ihm gehört der Concurso de Marmite. Fische und Meeresfrüchte aus der Marisma bilden die Grundlage der traditionellen Gastronomie von Argoños. Fischerei, Festkalender und Küche greifen damit auf konkrete Weise ineinander. Die Traíña, San Roque, San Esteban und der Concurso de Marmite verbinden dabei unterschiedliche Ausdrucksformen des örtlichen Lebens.

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