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Polanco: Geschichte, Gesang und gelebte Tradition

Unterkünfte in Polanco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Polanco und sein kulturelles Gedächtnis

Polanco macht neugierig mit dem Centro de Recursos, Interpretación y Estudios en materia educativa (CRIEME), der Pfarrkirche San Pedro Advíncula und mehreren Spuren von José María de Pereda. Das CRIEME hat seinen Hauptsitz in Polanco, und zwar in dem früher José María de Pereda gehörenden Haus. Dazu gehören nachgebildete historische Klassenräume zur Schule des 19. Jahrhunderts, zur Restauration Alfons XIII., zur Zweiten Republik, zur Franco-Zeit und zum Bildungsgesetz von 1970 im EGB-Zeitraum. Das Haus von José María de Pereda selbst ist ein im 19. Jahrhundert errichtetes, dreigeschossiges Haus vom für die Epoche charakteristischen Typ der „casa cubo“ und von einem gepflegten, eindrucksvollen Garten umgeben. Im Viertel La Cochera steht außerdem eine Casona Montañesa aus dem 18. Jahrhundert, die auf Initiative von Antonio Haro und Francisca de Menocal, den Großeltern väterlicherseits von José María de Pereda, errichtet wurde.

Pfarrkirche und Internationaler Chorgesangszyklus

Die heutige Pfarrkirche San Pedro Advíncula in Polanco wurde zwischen 1940 und 1944 wiederaufgebaut, nachdem die frühere Kirche am 18. März 1936 durch einen Brand zerstört worden war. In dieser Pfarrkirche finden alle Konzerte des Internationalen Chorgesangszyklus statt. Der Internationale Chorgesangszyklus findet in Polanco jährlich im Oktober statt und setzt damit einen klaren kulturellen Akzent im Jahreslauf des Ortes. Das CRIEME empfängt Privatbesucher nach vorheriger Terminvereinbarung dienstags von 16:00 bis 17:00 Uhr.

Marzas, Kastanien und Fiestas de San Pedro

Eine besondere Tradition sind die Marzas: nächtliche Gesänge, die junge Männer und Frauen in der letzten Februarnacht und in der ersten Märznacht von Haus zu Haus vortragen, um den Frühling willkommen zu heißen und die Hausbesitzer zu loben. Die Marzas-Tradition in Polanco wurde 1989 wiederbelebt; seit 1990 führen die Asociación Sociocultural Polanco und weitere Einwohner sie bis heute fort. Im November werden in Polanco Kastanien mit Musik und Tanz genossen. Auch das Programm der 2026 in Polanco gefeierten Fiestas de San Pedro Advíncula umfasste Musikaufführungen, religiöse Veranstaltungen, Kinderangebote, Sport, Wettbewerbe, Treffen von Peñas, volkstümliche Gastronomie und Feuerwerk.

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Pereda, Via de Agripa und die Landschaft

Neben der „Cagigina“ in Polanco steht eine 1929 eingeweihte Büste von José María de Pereda, geschaffen von Daniel Alegre Rodrigo. Die „Cagigina“ wurde in seinem Roman „El sabor de la tierruca“ beschrieben. Durch Polanco verlief ein Abschnitt der antiken Via de Agripa, die von Oruña und Rumoroso zu der sicheren Querung bei Barca de Barreda führte. Von der „Cagigona“ und der Büste von José María de Pereda aus bietet sich in südwestlicher Richtung ein Blick auf den weitläufigen und fruchtbaren Diapir von Polanco. Der Pozo Tremeo in Rumoroso liegt in der näheren Umgebung von Polanco in einer natürlichen Senke am Fuß eines niedrigen Höhenzugs.

Weitere verknüpfte Ziele: Mar, Santillana Del Mar, Peñarrubia, La Pared, Ribamontán Al Monte, La Maza, La Busta und Camplengo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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