Arenas de Iguña: Romanik, Wege und regionale Geschichte
Unterkünfte in Arenas De Iguña
Arenas de Iguña fällt durch romanische Baukunst, historische Türme, Herrenhäuser und Wege durch die kantabrische Landschaft auf. Die Route Arenas Histórica ist 5,1 Kilometer lang, leicht, nicht als Rundweg angelegt und führt durch Arenas de Iguña. Auch die dritte Etappe des Camino Cruceno verläuft durch die Gemeinde: Sie führt durch Bostronizo, San Juan de Raicedo, Arenas de Iguña, Las Fraguas und Pedredo. Unterschiedliche Streckenformen helfen Ihnen, Kultur und Landschaft nach dem eigenen Tagesrhythmus zu verbinden.
File:2018-03-24 Iglesia de San Jorge, Lugar Barrio, Arenas de Iguña, Spain (3).JPG
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Wege zwischen Besaya und historischen Orten
Die Route El Románico führt von San Juan de Raicedo nach Helecha durch Arenas de Iguña und verläuft am Fluss Besaya entlang bis zur Kapelle Santa Lucía. Der Camino del Besaya ist in Arenas de Iguña als sehenswerte Route aufgeführt. El Valle de los Inventos bietet geführte Besichtigungen der Ruta de los transbordadores an. Für die Anreise ist Arenas de Iguña über die Autobahn A-67 in Richtung Reinosa/Palencia, Ausfahrt 159, oder über die Nationalstraße N-611 in Richtung Reinosa erreichbar.
Romanik, Türme und Herrenhäuser
Die Iglesia de San Juan de Raicedo ist eine romanische Kirche der Gemeinde Arenas de Iguña, die in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. Sie bewahrt ihre ursprüngliche romanische Struktur mit Ausnahme des später veränderten Glockengiebels. In Bostronizo steht die Ermita de San Román de Moroso, eine Kapelle aus dem 10. Jahrhundert und ein Beispiel mozarabischer Kunst. San Román de Moroso gehört zu den wenigen Beispielen mozarabischer Kunst in der Region und ist das einzige in der Gemeinde Arenas de Iguña. Das geschützte Umfeld dieses Kulturguts wurde in Bostronizo im Gemeindegebiet offiziell ausgewiesen.
Im Ortsbild von Arenas de Iguña stehen zahlreiche Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Außerdem befindet sich hier eines der wenigen erhaltenen gotischen Häuser in Kantabrien. Die Portalada de Mesones ist ein Torbau aus dem 17. Jahrhundert und seit 2002 als Bien de Interés Cultural geschützt. Die Torre-fortaleza de Núñez de Bustamante ist ein Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert. Im Viertel La Ojera steht die Torre de Quevedo y Castañeda, ein Turm des 16. Jahrhunderts mit gotischer Bautradition. Eine gotische Skulptur aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stellt die Virgen de la Magdalena dar.
Kunst, Mühlen und lokale Traditionen
Am südlichen Rand der Siedlung stehen die Gebäude einer ehemaligen Getreidemühle, die durch die Wasserkraft des Flusses Besaya angetrieben wurde. Zu den besonderen Kunstwerken zählen die Esculturas orantes de los Acebedos: vier aus Alabaster gefertigte betende Skulpturen, die Fernando de Acebedo bei dem Bildhauer Gabriel de Pinedo in Auftrag gab und die 1617 vollendet wurden. Derzeit befinden sie sich im Palacio de Los Hornillos in Las Fraguas in der Gemeinde Arenas de Iguña.
Die Marzas oder Trovas haben ihren Ursprung in Arenas de Iguña. Die Fiesta de Nuestra Señora del Moral trägt die offizielle Auszeichnung Fiesta de Interés Turístico der autonomen Gemeinschaft Kantabrien. Sie findet in La Braña del Moral in der Gemeinde Arenas de Iguña am Samstag nach dem 15. August statt. Als Zugang zum Parque Natural Saja-Besaya wird Los Llares bezeichnet; das Quellgebiet des Flusses Llares liegt südwestlich der Gemeinde im Parque Natural Saja-Besaya.
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