Guardamino: Landschaft, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Guardamino
Ländlicher Charakter und Natur
In Guardamino zeigt sich ein ländlicher Ortscharakter, der sich an der Landschaft konkret ablesen lässt: Überwiegend prägen Wiesen und kleine Hausgärten das Bild. An einigen Häusern sind diese Hausgärten noch erhalten. Die Wiesen und die an Häusern bewahrten Gärten stehen damit als unmittelbar sichtbare Bestandteile der Landschaft nebeneinander.
Ramales de la Victoria, die Gemeinde mit Guardamino, gilt als Zugang zum Parque Natural de los Collados del Asón. Entlang des Guardamino-Rundgangs sind auf den Grundstücken Eichen, Eschen und Kastanien zu sehen. An den näheren Hängen wachsen außerdem Flecken kantabrischer Steineichenwälder am Fuß der umliegenden Berggipfel.
Im Umfeld des Guardamino-Rundgangs kommen regelmäßig Rehe vor. Außerdem leben dort Füchse, Wildschweine, Steinmarder, Igel und verschiedene Nagetiere. Die Tierwelt ist damit ebenso konkret benannt wie die Bäume auf den Grundstücken und die Wälder an den Hängen.
Der Rundweg PR-S 22 Sendero Vuelta al Moro
Der Rundweg PR-S 22 Sendero Vuelta al Moro führt von Ramales de la Victoria über Valle del Silencio, Zorrocillas, Guardamino und Alto del Castillo zurück nach Ramales de la Victoria.
Der Rundweg ist 10 km lang, dauert etwa 3 Stunden und 45 Minuten und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Für Auf- und Abstieg kommen rund 550 Höhenmeter zusammen. Der Rundweg ist mit den spanischen nationalen topografischen Kartenblättern 60-I (Ramales de la Victoria) und 60-III (Concha) verbunden.
Die Iglesia de Nuestra Señora de Guardamino
Die Iglesia Parroquial de Nuestra Señora in Guardamino besteht aus einem einzigen rechteckigen Schiff mit drei Abschnitten und ist von einem Kreuzrippengewölbe mit fünf Schlusssteinen bedeckt. Die Kirche besitzt damit eine klar gegliederte Grundform, deren Gewölbe durch die fünf Schlusssteine ein präzises architektonisches Detail erhält.
Die Iglesia de Nuestra Señora de Guardamino stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ihr neoklassizistischer Hauptaltar aus dem 19. Jahrhundert enthält Bilder aus dem 14. und 16. Jahrhundert, darunter ein gotisches Bild aus dem 14. Jahrhundert. Die heutige Gestalt der Iglesia de Nuestra Señora de Guardamino geht auf einen Umbau von 1640 unter der Leitung von Andrés de Landeral zurück. Bei diesem Umbau wurde unter anderem am Gewölbe, an den Wänden und am Glockengiebel gearbeitet.
Schlachtgeschichte in Guardamino
Die Schlacht von Guardamino fand im Frühjahr 1839 während des Ersten Karlistenkriegs in Ramales und Guardamino statt. Die liberalen Truppen von Baldomero Espartero besiegten in der Schlacht von Guardamino das von General Maroto befehligte karlistische Heer. Die Ortsgeschichte reicht damit über die kirchlichen Bauphasen hinaus in einen konkreten Abschnitt der spanischen Kriegsgeschichte.
Via Ferrata Callejomadero
Die Via Ferrata Callejomadero umfasst absteigende Abschnitte, einen 40 Meter langen, frei hängenden Abseilabschnitt und eine tibetische Brücke. Ein Ausstieg ist nach dem Abseilen nur über die Via Ferrata möglich.
Weitere Ziele im Umfeld
Für die weitere Orientierung können Sie auch Tezanos, Santa Cruz De Bezana, Rasines, Nestares, Olea, Reinosa, Brez und Santillana Del Mar ansehen.
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