La Esperanza: Wanderwege, Lorbeerwald und Kultur

File:20250630 La Esperanza Tenerife 01.jpg File:20250630 La Esperanza Tenerife 01.jpg Foto: Flocci Nivis via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Der Abschnitt des GR 131 Anaga - Chasna von La Esperanza zur Área Recreativa La Caldera führt durch den Bosque del Adelantado und berührt die geschützten Gebiete Paisaje Protegido de Las Lagunetas und Parque Natural de la Corona Forestal. Im Ort steht die neokoloniale Iglesia de Ntra. Sra. de La Esperanza mit sakraler Kunst, während am Monte de La Esperanza der Forestal Park Tenerife zwischen kanarischen Kiefern liegt. Feste wie der Baile de Magos „La Manta Esperancera“ und die Romería de La Esperanza ergänzen diese konkreten Orte und Traditionen.

Wandern zwischen Ort und Schutzgebieten

Der Abschnitt des GR 131 Anaga - Chasna von La Esperanza zur Área Recreativa La Caldera ist ein 29,8 Kilometer langer linearer Wanderweg. Der Sendero de La Pintora verbindet die Randviertel mit dem Ortszentrum von La Esperanza.

Ein Lorbeerwald mit Geschichte

Der Bosque del Adelantado ist ein Restbestand von Lorbeerwald in der Nähe des historischen Zentrums von La Esperanza und umfasst 25.397 m². Seine Lage in einer Schlucht bewahrte den Bosque del Adelantado vor der historischen Abholzung und der Viehzucht, die El Rosario nach der Eroberung der Inseln prägten. Der Waldrest steht damit zugleich für eine konkrete Naturfläche und für einen Ausschnitt aus der Geschichte von El Rosario.

Forestal Park Tenerife am Monte de La Esperanza

Am Monte de La Esperanza liegt Forestal Park Tenerife zwischen kanarischen Kiefern im geschützten Landschaftsgebiet Paisaje Protegido de Las Lagunetas. In dieser Umgebung bietet Forestal Park Tenerife mehr als 90 zwischen den Baumkronen aufgehängte Spiele und verfügt über sieben Parcours in den Bäumen mit großen Seilrutschen. Die Baumkronen und die großen Seilrutschen geben den Aktivitäten von Forestal Park Tenerife eine deutlich vertikale Ausrichtung.

Kirche und sakrale Kunst

Die Iglesia de Ntra. de La Esperanza ist eine neokoloniale Kirche und wurde als Bien de Interés Cultural (BIC) eingestuft. In der Iglesia de Ntra. de La Esperanza befinden sich ein barockes Bildnis von Nuestra Señora de Los Dolores und eine Darstellung des San Juan aus dem 17. Jahrhundert. Architektur, Schutzstatus und sakrale Kunst sind hier an einen konkret benannten Kirchenbau gebunden.

Eine überlieferte Erklärung des Ortsnamens

Der Name La Esperanza ist nach einigen Quellen damit verbunden, dass der Adelantado Alonso Fernández de Lugo auf der Flucht vor der Matanza de Acentejo an diesem Ort das Lager von Añaza erblickte. Die Erzählung fügt dem Ortsnamen einen personellen und historischen Bezug hinzu.

Feste, Tanz und Gastronomie

Der traditionelle Baile de Magos „La Manta Esperancera“ umfasst bei seiner öffentlichen Feier in La Esperanza auch Gastronomie. Die Romería de La Esperanza feierte im Jahr 2026 ihr 50-jähriges Bestehen. Für Sie reicht der kulturelle Blick damit von sakraler Kunst und Ortsüberlieferung bis zu Tanz, Gastronomie und einem Jubiläum.

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