San Juan de la Rambla: Küste, Natur und Kulturerbe

File:38420 San Juan de la Rambla, Santa Cruz de Tenerife, Spain - panoramio.jpg File:38420 San Juan de la Rambla, Santa Cruz de Tenerife, Spain - panoramio.jpg Foto: karel291 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

San Juan de la Rambla verbindet eine vulkanisch geprägte Küste mit geschützten Landschaften und einem historischen Ortsbild. Zwischen Gezeitentümpel, Kieselstrand, Schluchten, Wegen und kanarischen Bauten zeigt sich der Ort in unterschiedlichen Facetten.

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Küste und Natur

Am Küstenrand des Ortskerns liegt Charco de La Laja, ein Gezeitentümpel, der über den heutigen Abstiegspfad erreicht wird. Das geomorphologische Umfeld ist vulkanischen Ursprungs und entstand durch basaltische Lavaströme und Pyroklasten. Charco de La Laja ist als Badebereich ausgewiesen. Playa de Las Aguas besitzt einen natürlichen Kieselstrand und eine Promenade zum Spazierengehen und Ausruhen. Das Küstenviertel Las Aguas ist der wichtigste Bereich der Gemeinde für den Sonnen- und Badetourismus.

Das geschützte Landschaftsgebiet Los Campeches, Tigaiga y Ruiz erstreckt sich über Los Realejos und San Juan de la Rambla. Es reicht vom Meeresspiegel bis auf 1.300 Meter und umfasst den Barranco de Ruiz. Dort sind erhaltene und repräsentative Reste von Lorbeerwald, thermophilen Wäldern und Felsgemeinschaften als Sitio de Interés Científico ausgewiesen. Im Barranco de Ruiz kommen die Lorbeertauben Paloma Turqué und Paloma Rabiche sowie der Grüne Laubfrosch vor.

Wege am Meer und in die Höhe

Der Camino Risco de las Pencas ist 3,2 Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Der Weg weist einen mittleren bis niedrigen Schwierigkeitsgrad auf und ist mit dem Bus erreichbar. Früher war er die einzige mit Tieren nutzbare Zugangsroute von San Juan de la Rambla nach La Vera. Heute beginnt die Strecke am Mirador Fuente del Rey und eröffnet Panoramablicke auf den oberen Teil der Gemeinde.

Der Sendero Las Aguas führt auf einem Erd- und Steinweg entlang der Küstenplattform. Die Strecke bietet zugleich einen Aussichtspunkt auf das Meer und endet am Barranco de Ruiz. Von dort reicht der Blick bis zur Mündung des Barranco.

Kultur und Geschichte

Das Ortsbild wird von typischen kanarischen Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert geprägt. Die Acantilados de San Juan de La Rambla sowie die Hänge der Schluchten Chaurera und Ruiz sind als archäologische Zone Bien de Interés Cultural geschützt. Die Villa San Juan de la Rambla wurde als historisches Ensemble und Bien de Interés Cultural anerkannt.

Die Casa de Piedra wurde im 19. Jahrhundert von José Domínguez errichtet. Ihre Fassade ist neoklassizistisch und mit Ignimbritgestein aus der Cantera de San Juan verkleidet. Die Iglesia de San Juan Bautista reicht in ihrer Geschichte bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück. Sie besitzt zwei Schiffe, zwei steinerne Bögen an der Fassade und einen steinernen Turm. Die Ermita de Ntra. Sra. del Rosario geht auf das 17. Jahrhundert zurück und besitzt einen kleinen Chor, eine Kanzel, ein Bildnis der Jungfrau vom Rosenkranz sowie einen steinernen Glockengiebel.

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