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Arinaga entdecken: Küste, Salinen und kanarische Kultur

Unterkünfte in Arinaga

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Küste und Meer in Arinaga

Arinaga verbindet eine charaktervolle Küste mit ungewöhnlich anschaulichen Spuren von Handwerk, Fischerei und Natur. Die Playa de Arinaga bietet dank ihrer ruhigen Gewässer günstige Bedingungen zum Baden und wird von einer mehr als drei Kilometer langen, gut an die Umgebung angepassten Uferstraße begleitet. Der Strand besitzt dunklen Sand, mäßigen Wellengang und eine Uferpromenade. Regelmäßig wird hier Windsurfen betrieben. An der Playa de Arinaga gibt es außerdem eine Station des Roten Kreuzes und Überwachungsausrüstung.

File:Arinaga Beach aerial view & part of industrial state-Gran Canaria.jpg File:Arinaga Beach aerial view & part of industrial state-Gran Canaria.jpg Foto: Pepelopex via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Leuchtturm, Kalköfen und Salinen

Zu den prägenden Kulturdenkmälern gehört das alte Faro de Arinaga, eines der wenigen erhaltenen Beispiele kanarischer Leuchtturmarchitektur aus dem späten 19. Jahrhundert. Der Leuchtturm wurde von dem Ingenieur León y Castillo im klassischen eklektischen Stil entworfen. An der Uferpromenade von Arinaga befindet sich das Museo de la Cal de Risco Verde in einem Ensemble alter Kalköfen. Es vermittelt die traditionelle Kalkgewinnung aus Kalksteinen aus der näheren Umgebung. Bei dieser Herstellung wurde das Holzfeuer auf einer geeigneten Temperatur von 900–1000 °C gehalten; der Vorgang konnte mehrere Tage dauern.

Auch Las Salinas de Arinaga erzählen von einer Tätigkeit, die bis in die Gegenwart reicht. Die Salinen sind als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Sitio Etnológico geschützt. Sie wirken als künstliche Salzmarsch und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum; Zugvögel nutzen sie als Rast- und Nahrungsgebiet. Zugleich sind die Salinen weiterhin mit geringer Leistung in Betrieb und damit sowohl eine produktive Tätigkeit als auch ein landschaftliches und kulturhistorisches Element.

Naturraum und Küstenroute

Das Naturgebiet um die Montaña de Arinaga beherbergt eine endemische Echsenform, Populationen der Kalanderlerche und des Wüstengimpels sowie gelegentlich an der Küste rastende Wat- und Zugvögel. Mehrere endemische Küstenpflanzen gehören ebenfalls zu diesem Naturraum, darunter Zygophyllum fontanesii, Convolvulus caput-medusae, Lotus leptophyllus, Atractylis preauxiana und Herniaria fontanesii. So stehen am Meer nicht nur Strand und Wassersport, sondern auch die besonderen Lebensräume der trockenen Küstenlandschaft im Mittelpunkt.

Die Küstenroute vom Faro de Arinaga zur Playa de Vargas führt durch die Playa del Cabrón und an kleinen Klippen, natürlichen Becken sowie Sand- und Kiesstränden entlang. Nördlich von Arinaga, zwischen Punta de La Sal und Punta de La Monja, besitzt das Gebiet einen Meeresboden, der sich zum Tauchen eignet. Damit lassen sich an der Küste unterschiedliche Perspektiven verbinden: der geschützte Strand von Arinaga, abwechslungsreiche Uferformen und der Blick unter die Wasseroberfläche.

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Feste mit Bezug zu Meer und Weltmusik

Die große Vará del Pescao ist eine Volksfeier, die an die historische Beziehung Arinagas zur Fischerei und zum Meer erinnert und sie würdigt. Im August kommen an der Playa de Arinaga unter freiem Himmel Gruppen aus Afrika, Europa und Amerika zu einer vielfältigen, multikulturellen Musikveranstaltung zusammen. Ensembles aus diesen Regionen sind dort seit 1996 vertreten. Kultur zeigt sich in Arinaga damit sowohl in den erhaltenen Anlagen der Salinen und Kalköfen als auch in Festen, die den Ort mit seiner maritimen Geschichte verbinden.

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