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Valle de Santa Inés: Ermita, Wege und Aussichtspunkte

Unterkünfte in Valle De Santa Inés

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Historisches Erbe am Lomo de Santa Inés

Valle de Santa Inés verbindet historische Zeugnisse mit einem klaren Landschafts- und Wegeverlauf. Die FV-30 ist eine wichtige Zufahrtsstraße zum Parque Rural de Betancuria und verbindet Valle de Santa Inés über Betancuria und die Vega del Río Palmas mit Pájara. Für die Einordnung des Ortes ist diese Verbindung ebenso prägend wie die Wege, die durch das Tal und in den Naturpark führen.

File:Hiking from Playa Valle de Santa Ines to Puertito de los Molinos, Barranco de los Mozos - panoramio.jpg File:Hiking from Playa Valle de Santa Ines to Puertito de los Molinos, Barranco de los Mozos - panoramio.jpg Foto: Jarek Prokop via Source, CC BY 3.0

Die Ermita de Santa Inés

Am Lomo de Santa Inés im Valle de Santa Inés steht die Ermita de Santa Inés. Das Gotteshaus ist seit 1993 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt. Erste Nachrichten über die Ermita stammen aus dem Jahr 1580; die 1669 begonnenen Wiederaufbauarbeiten führten zu dem heute erhaltenen Gebäude. Die Kapelle ist ein einschiffiges Gebäude mit zwei Türen, die von halbkreisförmigen Bögen aus Haustein bekrönt werden. Darüber liegt ein Satteldach mit arabischen Ziegeln.

Zur Geschichte der Ermita gehört auch ein politisches Ritual: Im 16. und 17. Jahrhundert wählte das Cabildo am 21. Januar in der Ermita de Santa Inés per Los zwei Regidores Diputados Cadañeros. Der Termin steht damit sowohl mit der historischen Nutzung des Bauwerks als auch mit der heutigen Fiesta de Santa Inés in Verbindung. Das Fest findet am 21. Januar im Valle de Santa Inés statt und hat lokalen Charakter.

Wege durch Tal und Naturpark

Die Etappe 4 des Camino Natural de Fuerteventura durchquert das Valle de Santa Inés und verläuft von Tefía nach Betancuria. Der Camino Natural führt flussaufwärts durch das Valle de Santa Inés und gelangt in den Parque Rural de Betancuria. Auf diesem Abschnitt bieten sich von der Loma de Tetir weite Ausblicke auf das Valle de Santa Inés. Zu sehen sind darunter eine grünere Schlucht und einige Kanarische Dattelpalmen (Phoenix canariensis). Der Verlauf verbindet damit den Blick über das Tal mit einem Weg, der in den Naturpark weiterführt.

Aussichtspunkte mit unterschiedlichen Blickrichtungen

Der Mirador del Valle de Santa Inés wurde neu gestaltet und rehabilitiert und bietet einen Aussichtspunkt mit Blick auf das Tal. Er wurde mit barrierefreiem Zugang und Elementen für die Nutzung durch Menschen mit funktionalen Einschränkungen konzipiert. Eine andere Perspektive eröffnet der Mirador de Guise y Ayose, der zwischen Valle de Santa Inés und Betancuria liegt und Ausblicke auf den zentralen und nördlichen Teil Fuerteventuras bietet. Im Mirador de Guise y Ayose stehen zwei Skulpturen, die Guise und Ayose darstellen, die Könige der beiden Inselgruppen in der Epoche der Ureinwohner.

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Töpferei und Landschaft im näheren Umfeld

Im Valle de Santa Inés sind Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker der traditionellen Töpferei belegt. Die Töpfertradition wird von Generation zu Generation weitergegeben und gehört damit zu den kulturellen Bezügen des Ortes. In den Anbauflächen in der näheren Umgebung des Valle de Santa Inés wachsen Palmen und Tamarisken. So treffen an den Wegen und Aussichtspunkten natürliche Formen, landwirtschaftlich geprägte Flächen und überlieferte Handwerkskunst aufeinander.

Weitere Ziele unter derselben übergeordneten Destination sind Ajuy, Majanicho, Teguitar, El Roque, La Ampuyenta, Valles de Ortega, Cardón und Antigua.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fuerteventura.

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