El Pinar de El Hierro: Landschaft, Fiesta und Vulkanwelt
Unterkünfte in El Pinar De El Hierro
Landwirtschaft, Geologie und gelebte Tradition
El Pinar de El Hierro zeigt die Insel von ihrer ländlichen Seite. Kleine Anbauflächen und von Feigen- und Mandelbäumen durchsetzte Wiesen prägen die Landschaft. Zugleich ist das traditionelle Leben von Landwirtschaft, Viehzucht und handwerklicher Tätigkeit geprägt. Wenn Sie den Charakter der Insel jenseits einzelner Ausflugsziele kennenlernen möchten, begegnen Ihnen hier bäuerlicher Alltag, Inselgeologie und kulturelle Überlieferung auf engem thematischem Raum.
File:El Pinar de El Hierro, en Santa Cruz de Tenerife (España).jpg
Foto: Mataparda via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Im ehemaligen Casino von El Pinar befindet sich das Centro de Interpretación Geológica y del Geoparque. Das Zentrum erläutert anhand von Schautafeln die Entstehung der Insel und ihre wichtigsten geologischen Merkmale. Der Besuch des Centro de Interpretación Geológica y del Geoparque ist im Pasaporte El Hierro enthalten. So steht neben der Landschaft auch ihre geologische Entwicklung im Mittelpunkt eines Aufenthalts in El Pinar.
Fiesta und Wege durch die Insel
Die Fiesta de El Pinar ist ein traditionelles Fest im Ort und Teil des Weges, den die Virgen de los Reyes während der vierjährlich stattfindenden Bajada zurücklegt. Während des Festes wird die Virgen in einer Prozession von der Kirche San Antonio Abad durch mit Pinienzapfen geschmückte Straßen getragen. Dadurch erhält die Ortsgeschichte eine sichtbare, festliche Form, die sich klar von den naturbezogenen Eindrücken der Insel unterscheidet.
Der Camino de la Virgen verläuft als Kombination aus Forstpiste, Straße und gepflastertem Weg durch die Gemeinden Frontera, El Pinar und Valverde.
Weite Blicke und Spuren von El Julan
Der Mirador de Tanajara bietet einen weiten Blick auf das Mar de Las Calmas. Vom Mirador de Tanajara blickt man außerdem auf den Hang von El Julan. Im weiteren Umfeld von El Pinar führt das Zentrum von El Julan Besucher auf acht Kilometer langen Routen zu den Felsgravuren Los Letreros und Los Números. In den Ausstellungsräumen von El Julan wird die wirtschaftliche, kulturelle und politische Bedeutung dieses Ortes für die früheren Bewohner erklärt.
Auch im Parque Rural de Frontera befinden sich Felsgravuren der Bimbachen. Zusammen mit den Ausstellungsräumen von El Julan entsteht so ein Blick auf frühere Bewohner und ihre Spuren, während der Mirador die Landschaft des Südens in den Vordergrund rückt.
Schwarzer Vulkansand und Unterwasserlandschaft
Im Gemeindegebiet von El Pinar liegt die ruhige Playa de La Restinga mit schwarzem Vulkansand. Der Strand ist 50 Meter lang und 15 Meter breit. Die Playa de La Restinga eignet sich für Paddelsurfen und Gerätetauchen; am Anleger stehen dafür Tauchclubs zur Verfügung. Vor dem Fischereihafen von La Restinga am Südende der Insel liegt außerdem das Gebiet Punta Restinga, eine unterseeische Lavastruktur mit Klippen, Felsabbrüchen, Sandplattformen und Höhlen.
Kiefernwald und Wege im weiteren Umfeld
Im weiteren Umfeld von El Pinar liegt Hoya del Morcillo in einem kanarischen Kiefernwald. Das Erholungsgebiet dient als vorgeschlagener Ausgangspunkt für einen Orientierungslauf und ist ein Treffpunkt mehrerer Wege für Wanderer.
Für weitere Ortsprofile auf El Hierro finden Sie Valverde, Mocanal, Taibique, Frontera, Sabinosa, La Restinga und Las Casas.
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