A Gudiña: Vía de la Plata, Serra Seca und Pena Maseira
Unterkünfte in A Gudiña
Zwischen Pilgerweg und alter Ortsstruktur
A Gudiña zeigt seinen besonderen Charakter zunächst im oberen Ortsteil. Dort bewahrt sich eine alte Gassenstruktur, die sich um die Calle Maior gliedert. Genau an dieser Straße verläuft die Vía de la Plata durch A Gudiña. An der Praza Maior teilt sich der Weg in zwei Richtungen: Eine südliche Variante führt in Richtung Verín, während eine nördliche Alternative nach Laza verläuft. Diese nördliche Strecke trägt die Bezeichnungen Camino Antiguo oder Verea dos Galegos.
Serra Seca und der Aufstieg zum Alto do Espiño
Von A Gudiña aus führt eine Route durch die windige und abgeschiedene Serra Seca. Entlang ihres Verlaufs öffnen sich weite Ausblicke über die Täler, bevor die Strecke in Richtung Alto do Espiño ansteigt. Dieser liegt in etwa 1.000 Metern Höhe. In den Bergen der Serra Seca gibt es teilweise aufgegebene Dörfer; als Gründe gelten das harte Klima und die Anwesenheit von Wölfen. Die Landschaft erscheint dadurch nicht nur als weiträumiger Abschnitt der Route, sondern auch als Gebiet, in dem Naturbedingungen und menschliche Siedlungsgeschichte eng nebeneinanderstehen.
Der „Foxo do lobo“ von Parada da Serra
Eine eigene Verbindung von Landschaft und Kulturgeschichte bildet der „Foxo do lobo“ von Parada da Serra. Er liegt an der Grenze zwischen Riós und A Gudiña in der Serra da Urdiñeira auf etwa 1.100 Metern Höhe. Eine ausgeschilderte, etwa 4 km lange Wanderroute beginnt an der Straße zum Dorf Pedroso und führt zum „Foxo do lobo“. Informationstafeln und Figuren erläutern entlang des Weges die jahrhundertealte Beziehung zwischen Mensch und Wolf. Der „Foxo do lobo“ von Parada da Serra in A Gudiña und Pedroso in Riós ist eine Wolfsfanggrube des Konvergenztyps, in die Wölfe getrieben wurden.
Pena Maseira und die Höhen des Schutzgebiets
Auch Pena Maseira erweitert den landschaftlichen Rahmen von A Gudiña. Das Gebiet ist ein Besonderes Schutzgebiet des Natura-2000-Netzes und erstreckt sich über die Gemeinden A Gudiña und A Mezquita. Zum galicischen Teil gehören die Serra de A Esculqueira mit 1.149 m und der Penedo dos Tres Reinos mit 1.004 m.
Touristische Orientierung
Die Oficina de Turismo de A Gudiña – Casa da Viúva befindet sich an der Avenida de Beato Sebastián de Aparicio, s/n, in 32540 A Gudiña, Ourense, Galicien. Der Ortsname A Gudiña bleibt dabei mit mehreren räumlich unterschiedlichen Themen verbunden: mit der Vía de la Plata und ihren Wegvarianten, mit den Höhenzügen der Serra Seca und mit dem Schutzgebiet Pena Maseira.
Weitere Reiseziele
Esgos, Beariz, Drados, Dornelas, Maside, O Pereiro De Aguiar, Mesón und Sobreira
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