O Pereiro De Aguiar: Mühlenroute, Stausee und Kulturerbe
Unterkünfte in O Pereiro De Aguiar
Routen zwischen Loña, Stausee und Miño
O Pereiro De Aguiar zeigt seine landschaftliche und historische Vielfalt besonders entlang mehrerer Routen. Die Route „Os muíños do río Loña“ bietet eine kurze, 11 Kilometer lange Rundvariante und eine längere, 15 Kilometer lange Variante mit einem Abzweig zum Erholungsbereich. Entlang des Weges vermitteln kleine Mühlen Einblicke in die verborgene Wasserbautechnik. Uferwälder und die typische Fauna am Río Loña gehören ebenso zu dieser Route wie die Berglandschaft der Chaira, die sich von mehreren Aussichtspunkten entdecken lässt.
File:Casa reitoral de Covas, O Pereiro de Aguiar.jpg
Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Am Encoro de Cachamuíña
Der Erholungsbereich am Stausee Encoro de Cachamuíña verfügt über einen verbesserten Zugang für Fußgänger, markante Holzstege zum Überqueren der beiden Flussufer und verschiedene Sportanlagen. Der Spazierweg rund um den Stausee führt über einen ebenen Weg durch atlantische und mediterrane Vegetation. Reptilien, Säugetiere sowie ansässige oder auf dem Zug rastende Vögel gehören zu dieser Umgebung. So verbindet der Bereich den Blick auf das Wasser mit einer vielfältigen Landschaft entlang des Weges.
Historische Bauwerke und sakrale Kunst
Der Pazo de Casdemiro liegt im Ort Casdemiro in der Pfarrei Santa María de Melias und ist über die Straße N-120 von Ourense nach Ponferrada erreichbar. Im Ortsteil Lamela befinden sich O Pazo de Casa Blanca und A Torre Lamela, die als zwei der besten Beispiele für herrschaftliche zivile Architektur in der Provinz Ourense gelten. Eine besondere Stellung nimmt auch die Iglesia de San Juan de Moreiras ein: Die Pfarrkirche stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, vermutlich aus deren letzten Jahren, und gilt als älteste Kirche der Gemeinde. In ihr wird ein silbernes Prozessionskreuz aus dem späten 17. Jahrhundert aufbewahrt. Zum Bau gehören ein einschiffiges Langhaus, eine halbrunde Apsis und ein nach Westen geöffnetes Hauptportal mit rundbogigen Archivolten, glattem Tympanon und Säulen mit schlichten Kapitellen.
Miño-Ufer und Aussichtspunkte
Die Route „Sicenata – Castelo de Parada“ liegt am Ufer des Río Miño im nördlichen Teil der Gemeinde und umfasst nahegelegene Aussichtspunkte in einer landschaftlich besonders geprägten Naturregion. Der Aussichtspunkt Miradoiro do Castelo de Parada liegt auf einer felsigen Erhebung in 427,6 Metern Höhe und bietet Panoramablicke über das Tal des Río Miño. Wiederhergestellte traditionelle Wege verbessern dort den Zugang zu einem der bedeutendsten epigraphischen Komplexe der Iberischen Halbinsel. Route, Ufer und Aussichtspunkt führen damit an unterschiedliche Facetten der Miño-Landschaft heran.
Orte und Namen mit Geschichte
Cachamuíña war der Geburts- und Sterbeort von Bernardo González del Valle, der unter dem Namen Cachamuíña bekannt war und 1809 in Vigo die Porta de Gamboa niederlegte sowie den damals von den Franzosen besetzten Platz zurückeroberte. Im weiteren Umfeld grenzt die Route „dos picos de Covas e Triós“ an die Gemeinde Esgos und ist Bestandteil der mit dem Kloster San Pedro de Rocas verbundenen Kulturlandschaft.
Weitere Orte: Verín, O Carballiño, Reboredo, Castro Caldelas, Xunqueira De Ambía, O Irixo, Boborás, A Peroxa
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