Telledo: Kirchen, Kulturerbe und Berglandschaften entdecken

Telledo verbindet eindrucksvolle Kirchenarchitektur, archäologisches Erbe und eine Landschaft, die vom Wald bis in die Hochgebirgszone reicht. Wer den Ort über konkrete Bauwerke, Wege und regionale Traditionen kennenlernen möchte, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die eigene Reiseplanung.

Berglandschaft zwischen Wald und Hochgebirge

Der Naturpark Las Ubiñas-La Mesa liegt im zentralen Teil Asturiens und umfasst die Gemeindeverbände Lena, Quirós und Teverga. Im Jahr 2012 wurde er zum Biosphärenreservat erklärt. Die Rennradroute Campumanes–Alto de La Cubilla führt von Campumanes nach La Cubilla und gilt mit 28 Kilometern Länge, ihrer linearen Streckenführung und 1.633 Metern kumuliertem Aufstieg als sehr schwierig.

Die Route führt durch Teyeo. Dort durchquert sie überwiegend von Eichen geprägte Waldgebiete, bevor die Wälder einer Hochgebirgslandschaft mit Blick auf Las Ubiñas weichen. Damit stehen auf einer einzigen Strecke deutlich unterschiedliche Landschaftsbilder nebeneinander: zunächst geschlossene Waldpartien, später offene Bergszenerien. Auf der Strecke folgen damit zunächst geschlossene Waldpartien und später offene Bergszenerien mit Blick auf Las Ubiñas.

Kirchen mit sichtbaren Spuren der Geschichte

Die Kirche San Adrián de Telledo besitzt ein einschiffiges Langhaus, ein quadratisches Presbyterium und eine an der linken Seite angebaute Sakristei. An der Fassade und an der rechten Seite befindet sich eine Vorhalle. Der Glockengiebel trägt das Wappen eines bereits verschwundenen Adelshauses und setzt damit einen heraldischen Akzent an dem Bauwerk.

Die Kirche von Telledo ist stark restauriert. Als einziges altes Relikt bewahrt sie eine links vom Presbyterium gelegene Kapelle mit Kreuzgratgewölbe und einem von Steinmetzarbeit eingefassten Eingang. Gerade dieses Nebeneinander aus restaurierter Bausubstanz und erhaltenem älterem Detail macht die Kirche zu einem konkreten Ort, an dem sich die bauliche Entwicklung unmittelbar ablesen lässt.

El Curul.lu de Reconcos und Los Pontones

El Curul.lu de Reconcos gehört zum Inventar des Kulturerbes von Asturien (IPCA) und zum Städtebaukatalog des Concejo Lena; die Aufnahme in das IPCA erfolgte am 23. Dezember 2013. Die Anlage ist ein befestigter Geländesporn mit einer kleinen oberen Krone, drei abgestuften Terrassen und einem großen Wehrgraben. Die archäologische Fundstätte liegt in Reconcos in der Pfarrei Teyeo und ist auch unter den Namen El Curuchu und Campa’l Castiichu bekannt. Der monumentale Wehrgraben könnte auf eine zeitlich nicht näher bestimmte römische Phase hindeuten.

In Los Pontones steht die Pfarrkirche Santa María de Telledo. Eine Rundwanderroute ab Los Pontones beginnt am großen Parkplatz dieser Pfarrkirche und führt auf den Camino de Pajares. An der Pfarrkirche wachsen außerdem vier Eiben. So treffen an diesem Ausgangspunkt sakrale Architektur, alte Bäume und ein ausgewiesener Verlauf für eine Rundwanderung zusammen.

Festtradition im September

Die Feier zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel in Los Pontones–Teyeo wurde für den 19., 20. und 21. September 2025 angekündigt und gilt als Jahr für Jahr fortgeführte Feier in den Pfarreien Los Pontones und Telledo. Im Programm war für den 19. September 2025 um 21:30 Uhr eine traditionelle Gran Corderada auf dem Festplatz vorgesehen. Dazu gehörten corderu a la estaca sowie Salat, Dessert, Brot, Wein, Limonade, Kaffee und ein Schnaps.

Weitere Orte auf dieser Reiseebene: Piedraceda, Pajares, Campomanes, Chanos De Somerón, Jomezana, Pola De Lena und Tuiza De Arriba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lena.

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