Pola de Lena – UNESCO-Welterbe, Pilgerwege und Berglandschaft

File:MTN25-0078c1-2010-Pola de Lena.jpg File:MTN25-0078c1-2010-Pola de Lena.jpg Foto: Centro Nacional de Información Geográfica via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Pola de Lena ist von einer gebirgigen und zerklüfteten Landschaft geprägt.

Kultur

Santa Cristina de Lena gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Bauwerk besitzt ein einschiffiges, rechteckiges Langhaus und eine Ikonostase mit drei Arkaden. Für einen Besuch von Santa Cristina de Lena wird empfohlen, vorher Kontakt aufzunehmen. Außerhalb der festgelegten Öffnungszeiten ist eine vorherige telefonische Anfrage erforderlich. Für die Besuchsplanung sind damit sowohl die vorherige Kontaktaufnahme als auch die telefonische Anfrage außerhalb der Öffnungszeiten zu beachten.

Die Aula Didáctica bietet multimediale Rekonstruktionen von Santa Cristina de Lena, Santa María del Naranco und San Miguel de Lillo. Das Aula Didáctica del Prerrománico Asturiano de la Cobertoria dient als Touristeninformationszentrum für den Bezirk Lena und das Fürstentum Asturien. In vier thematischen Bereichen vermittelt es Wissen über das asturische Königreich, die asturische Architektur und Santa Cristina de Lena. Die vier Themenbereiche verbinden dabei historische, architektonische und auf Santa Cristina de Lena bezogene Inhalte.

Der Palast des Marqués de Santa María del Carrizo wird als Ausflugsziel von Pola de Lena aus empfohlen. Das Stadtzentrum von Pola de Lena lässt sich zu Fuß erkunden.

Routen

Die Vía Carisa kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike begangen beziehungsweise befahren werden. Der Weg ist ausgeschildert und als GR 100 homologiert. Im Oktober 2017 wurde die Vía Carisa in der Kategorie historische Verkehrsroute als Bien de Interés Cultural geschützt. Die Route verbindet damit eine ausdrücklich benannte Wegausweisung mit einer historischen Schutzkategorie.

Die Route La Pola–Gamoniteiru ist sehr schwierig. Sie ist 15 Kilometer lang und als lineare Straßenradroute ausgewiesen. In La Pola beginnt und endet sie. Der Anstieg von La Pola zum Gamoniteiru überwindet auf 15,1 Kilometern rund 1.500 Höhenmeter. Die sehr schwierige Einstufung und der genannte Anstieg kennzeichnen den sportlichen Anspruch der Strecke.

Pilgerwege

Der Camino del Salvador erreicht La Pola am Ende der Etappe von Campumanes. Die Etappe des Camino de San Salvador von Pola de Lena nach Mieres beginnt in La Pola. Ihr Beginn liegt an der Calle Hermanos Granda.

Das Albergue San Martín liegt für Pilger auf dem Camino del Salvador im Zentrum von La Pola. Das Albergue de Peregrinos de La Pola liegt neben dem RENFE-Bahnhof. Dieses Albergue liegt 250 Meter vom Camino entfernt. Damit sind für Pilger sowohl der Verlauf des Camino del Salvador als auch ein benannter Startpunkt und zwei konkrete Unterkunftslagen in La Pola beschrieben.

Feste und Gastronomie

La Flor de Lena ist ein Fest, das im Frühjahr in Pola de Lena stattfindet. Zu La Flor de Lena gehören ein traditioneller Markt und Straßenmusik. Außerdem gehört eine Romería dazu.

Bei der Fiesta del Cordero werden ein gemeinschaftliches Lammbratenessen, asturische Musik und asturische Gastronomie geboten. Das Festgeschehen umfasst damit sowohl das gemeinsame Essen als auch musikalische und gastronomische Bestandteile.

Weitere Orte

Weitere Orte in Asturien: Telledo, Tuiza De Arriba, Chanos De Somerón, Piedraceda, Pajares, Campomanes, Jomezana

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lena.

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