Susacasa entdecken: Romanik, Geschichte und Wege zur Küste
Ein Ort mit Geschichte bis ins 13. Jahrhundert
Susacasa fällt durch eine Geschichte auf, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. In einem Dokument aus dem 13. Jahrhundert, das im Kloster San Pelayo in Oviedo aufbewahrt wird und einen privaten Landverkauf betrifft, wird Susacasa erwähnt. Außerdem gilt Susacasa als frühere Hauptstadt des Gemeindeverbands Gozón und als Ort, an dem der Gemeinderat zusammentrat. Schriftliche Ortsgeschichte und kommunale Vergangenheit stehen hier nebeneinander. Der zeitliche Bogen reicht von der mittelalterlichen Erwähnung bis zu späteren Darstellungen und den erhaltenen Bauzeugnissen vor Ort.
Santa Dorotea und romanische Bauformen
Die Kirche Santa Dorotea in Susacasa wird auf das späte 13. Jahrhundert datiert und als ländliches asturisches Beispiel der Romanik mit archaisierenden Merkmalen eingeordnet. Von der romanischen Kirche von Susacasa sind nur der Chor und der Triumphbogen erhalten. Das westliche Portal von Santa Dorotea wurde in die benachbarte Kirche Santa Eulalia de Nembro versetzt und dient dort heute als Haupteingang. Die erste konkrete Erwähnung von Santa Dorotea stammt aus einer Darstellung von 1849–1850, in der die Kapelle wegen ihres hohen Alters als bemerkenswert bezeichnet wird. So lassen sich an Santa Dorotea verschiedene Zeitschichten ablesen: die mittelalterliche Einordnung, die erhaltenen Teile, das versetzte Portal und die frühe Darstellung.
Hórreo, Wanderroute und Küstenlandschaft
In einer für die gemeinschaftliche Nutzung umgestalteten großen Hórreo verbindet Susacasa Agrocultural ökologische, pädagogische und kulturelle Aktivitäten. In Susacasa liegen damit gemeinschaftlich ausgerichtete Kultur- und Bildungsangebote neben einer Route, die den Ort mit Bañugues, Moniello und Luanco verbindet. Eine veröffentlichte Wanderroute führt von Susacasa zunächst über die Straße nach Bañugues, anschließend über Küstenwege nach Moniello und weiter nach Luanco. Der Verlauf wechselt also von einem Straßenabschnitt zu Wegen an der Küste und macht die genannten Orte zu aufeinanderfolgenden Stationen derselben Verbindung.
Strände, Felsbecken und Surfen
Das Gebiet Cabo Peñas wurde 1995 als geschützte Landschaft ausgewiesen und ist außerdem als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) sowie als Besonderes Schutzgebiet für Vögel (ZEPA) eingestuft. Bei Moniello liegen unterhalb der Punta de Aguión natürliche Felsbecken, die sich bei Ebbe wie natürliche Schwimmbecken bilden; der Zugang erfolgt über den Weg ab der Siedlung La Corona. Der Strand Playa de Bañugues eignet sich zum Baden und für Sportfischen. In der Nähe gibt es mehrere Strände, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Am Cabo Peñas ist Baluverxa eine Surfschule mit von qualifizierten Lehrkräften betreuten Kursen für verschiedene Niveaus und Altersgruppen sowie Anlagen in Strandnähe. Baluverxa bietet Surfkurse in Bañugues, Luanco, Verdicio und Xagó für Kinder ab 10 Jahren, Erwachsene, Familien und Gruppen an. Die Ziele unterscheiden sich damit klar: Playa de Bañugues steht für Baden und Sportfischen, Moniello für natürliche Felsbecken bei Ebbe und Baluverxa für betreute Surfkurse.
Weitere Orte
Weitere Orte: Bañugues, Nembro und Luanco.
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