Siero: Wege, Märkte und Kultur in Pola de Siero

File:Ayuntamiento de Siero.jpg File:Ayuntamiento de Siero.jpg Foto: David Álvarez López via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Flussroute mit klaren Etappen

In Pola de Siero verbinden sich Flusswege, Marktgeschichte, kirchliche Schauplätze und lokale Veranstaltungen. Siero bietet damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Tage, an denen Sie Landschaft beobachten, Märkte besuchen oder historischen Spuren folgen möchten. Zu den konkreten Schauplätzen gehören der Río Nora, Plätze in La Pola Siero und die Pfarrkirche.

Unterwegs am Río Nora

Die Senda Fluvial del Río Nora ist 7 km lang und kann optional um 2 km verlängert werden. Für Hin- und Rückweg dauert sie etwa 3,5 Stunden. Bis Los Corros gilt sie als sehr einfach, bis Lieres als einfach. Die überwiegend flache, periurbane Route verläuft entlang der Ufer des Flusses Nora und wird häufig von den Bewohnern von Pola de Siero genutzt. In Pola de Siero kann sie in der Nähe des FEVE-Bahnhofs begonnen werden. Streckenlänge, Verlängerung und abgestufte Schwierigkeit liefern eine klare Grundlage für die Etappenplanung.

Zur Route gehört die steinerne Puente de Romanón; sie erinnert an den Verlauf einer römischen Straße. Eine zweite Wegoption ist die Senda de Celles, die an der Plaza Les Campes in Pola de Siero beginnt.

Veranstaltungen am Mercado Nacional de Ganados

Auf dem Gelände des Mercado Nacional de Ganados de Pola de Siero findet jährlich Mitte September die Concurso-Exposición Regional de Ganado Vacuno statt. Parallel dazu wird dort jährlich die Certamen-Exposición Agrosiero veranstaltet.

Markt und Baugeschichte

Der Markt von La Pola Siero geht auf die Carta Puebla zurück, die König Alfons X. den Bewohnern von Siero am 14. August 1270 verlieh und mit der er einen wöchentlichen Markt genehmigte. Das mittelalterliche Hospital von Pola de Siero trug den Namen Los Santos Mártires de San Fabián y San Sebastián. Es stand nahe der Pfarrkirche an der Ecke Calle Marquesa de Canillejas und Celleruelo. Die Pfarrkirche San Pedro de Pola de Siero wurde nach der Bewilligung von Restaurierungsmitteln im Jahr 1867 am 6. Februar 1870 endgültig für den Gottesdienst geöffnet. In La Pola Siero verläuft der Jakobsweg vor der Pfarrkirche.

Jeden Dienstag findet rund um die Plaza Cubierta in La Pola Siero ein Wochenmarkt mit landwirtschaftlichen Überschüssen sowie Obst, Trockenfrüchten und Blumen statt. Im Bereich La Isla gibt es außerdem einen ambulanten Markt mit Textilien, handwerklichen Waren und kleineren Ziergegenständen.

Das Museo del Sifón – La Cotorra

Die Siphonfabrik La Cotorra wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet. Heute besteht sie nicht mehr als Produktionsstätte, sondern ist mit ihrer Siphonsammlung als Museo del Sifón erhalten. Das Museo del Sifón – La Cotorra umfasst mehr als 15.000 Siphons aus unterschiedlichen Herkunftsorten wie London, Paris, Polen und Argentinien sowie verschiedene Stilformen, darunter Exemplare des 19. Jahrhunderts.

Weitere Orte: Lugones, Viella und Granda.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siero.

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