Granda zwischen Jakobsweg, Nora und Sidra
Mehrere Pilgerwege führen durch Granda. Die Etappe Siero–Granda des Jakobswegs ist 10,1 km lang. Der Jakobsweg nach Granda quert die Straße nach Tiñana (SI-6) und die Bahnstrecke, führt durch El Campo und erreicht Granda. Die Etappe der Verbindung Costa–Primitivo von La Pola Siero nach Oviedo verläuft ebenfalls durch Granda, und zwar zwischen der Pfarrkirche und dem Friedhof.
Pilgerwege
Auf der 6,2 km langen Etappe Granda–Oviedo des Jakobswegs führt der Weg zwischen der Kirche San Pedro de Granda und dem Friedhof in Richtung El Llugarín und des Gewerbegebiets, bevor die Strecke die N-634 erreicht. So gehören in Granda sowohl die 10,1 km lange Etappe Siero–Granda als auch Wegverläufe mit Straßen-, Bahn- und Ortsbezügen zum Pilgerwegenetz. Für Pilgernde und kulturgeschichtlich Interessierte ist der Jakobsweg ein klarer thematischer Schwerpunkt; Kulturinteressierte richten den Blick zugleich auf San Pedro und die römische Brücke von Colloto. Der Nora-Uferweg und die offizielle Radtourismusroute sind Teil der beschriebenen Wegverläufe am Nora.
Natur
Der Weg von Colloto zur FEVE-Brücke verläuft am linken Ufer des Nora durch Erlen- und Weidenbestände, an denen Stockenten beobachtet werden können, und endet an der FEVE-Brücke in Granda.
Die Senda Lugones–Parque Principado verläuft flussaufwärts am rechten Ufer des Nora durch Ufervegetation aus Weiden, Eschen und Erlen. Dort lassen sich Stockenten und Teichhühner beobachten. Die Gemeinde Siero führt die Senda Lugones–Parque Principado in ihrem Verzeichnis im Zusammenhang mit Granda und Lugones. An der „römischen Brücke“ von Colloto beginnt die Senda, ein Bauwerk des zivilen Ingenieurwesens, das wahrscheinlich in römischer Zeit gegründet wurde.
Routen
Die offizielle Radtourismusroute von Oviedo nach Cangas de Onís führt nach der Querung von Colloto und der Bahnstrecken über den Nora-Uferweg bis nach Granda. Der Nora erscheint damit in verschiedenen Wegverläufen als Uferraum für Wander- und Radrouten.
Kultur
Die Pfarrkirche San Pedro ist die Pfarrkirche von Granda und weist romanische Elemente, einen basilikalen Grundriss, zwei kleine Seitenschiffe sowie eine Chorkopfpartie auf, die mit einer halbrunden Apsis abgeschlossen ist.
Geschichte
Die Bodega von Sidra Corzo wurde um 1889 von Adolfo Corzo Fernández entworfen und errichtet. Sie entwickelte sich von der häuslichen Herstellung für den Eigenverbrauch zu einem Betrieb mit deutlich industriellem Charakter.
Die Bodega Sidra Corzo wird durch das Gasthaus Bar Casa Corzo ergänzt. Es verfügt über einen großen Picknickbereich, in dem der Hauscider und traditionelle asturische Küche verkostet werden können. Bei Sidra Corzo werden nach vorheriger Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen Espichas organisiert.
Weitere Ziele: Lugones, Siero, Viella.
Ortscharakter
Der Abschnitt durch Granda liegt in einer deutlich von Gewerbegebieten geprägten und stark halbstädtischen Umgebung. Die Werksbesichtigungen der Central Lechera Asturiana sind wegen Verbesserungsarbeiten an den Anlagen bis auf Weiteres ausgesetzt.
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