San Martín del Rey Aurelio: Bergbaukultur, Landschaft und Wege

File:Casa García Argüelles - San Martín del Rey Aurelio Asturias.jpg File:Casa García Argüelles - San Martín del Rey Aurelio Asturias.jpg Foto: Yandrak via Wikimedia Commons, CC0

Landschaft am Nalón

Im Nalón-Becken umfasst der geschützte Landschaftsraum Cuencas Mineras auch Gebiete von San Martín del Rey Aurelio. Das Tal Santa Bárbara liegt zwischen der Sierra de la Espina und der Sierra de San Mamés; der Fluss Santa Bárbara fließt von La Colladiella zum Nalón. Die Täler und Hänge dieses Landschaftsraums werden zum Wandern und für Bergtouren genutzt.

Routen für Bewegung und Entdeckungen

Für Mountainbike und Trekking führt der 50 Kilometer lange Anillo del Rey Aurelio als Gebirgsrundkurs über Waldpisten, Wege und lokale Straßen am Rand des Gemeindegebiets. Am Wasser verläuft der Paseo Fluvial am Ufer des Nalón durch das gesamte Gemeindegebiet und verbindet es mit Laviana und Langreo. Zwischen Sotrondio und L’Entregu/El Entrego liegt parallel zum Nalón außerdem eine zwei Kilometer lange finnische Laufbahn.

Dolmen, Wege und La Isla

Der Dolmen de la Mesa de los Moros gilt als herausragendes Element der in der Archäologischen Charta Asturiens verzeichneten neolithischen Grabhügelnekropole. Die etwa drei Kilometer lange Ruta Dolménica L’Españal führt von La Casilla zum Dolmen; Erläuterungsschilder, Informationstotems und ein Aussichtspunkt begleiten sie. Die Route gilt als leicht und als geeignet für Personen, die an das Gehen gewöhnt sind; von Blimea gelangt man über die Straße SM-7 zu ihrem Ausgangspunkt. In der Nähe von Blimea liegt das Erholungsgebiet La Isla mit Tennisplatz, finnischer Laufbahn, Spielgeräten für Kinder, Bewegungseinrichtungen für Senioren sowie Tischen und Bänken.

Bergbaugeschichte zum Sehen und Erleben

Zu den hervorgehobenen bergbaugeschichtlichen Sehenswürdigkeiten gehören die Bocamina und das Monumento al Minero del Prau Molín. Das Museo de la Minería y de la Industria de Asturias (MUMI) befindet sich in L’Entregu/El Entrego und wurde als Hommage an die Bergbauaktivitäten in Asturien konzipiert. Es zeigt Bilder des Bergbaus, Maschinen, Mineralien, Bibliografie und Materialien zur Arbeitssoziologie des Bergbaus. Eine maßstabsgetreue Nachbildung eines Bergwerks ist per Aufzug erreichbar, ein Teil des Rundgangs erfolgt in einer unterirdischen Bahn. Der Pozo Sotón ist als Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse geschützt; die Unterschutzstellung umfasst zwei Fördergerüste, die umgebende Struktur, das Maschinenhaus und das Gewerkschaftsbüro. Dort bietet ein immersives Besuchserlebnis die Möglichkeit, Stollen zu begehen und unter Begleitung von Fachleuten von HUNOSA Tätigkeiten des Bergbaus auszuführen. Der unterirdische Besuch reicht bis in mehr als einen halben Kilometer Tiefe und erfolgt zu Fuß sowie mit einer Grubenbahn.

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Weitere Ziele im Umfeld

Das MUMI und das Ecomuseo Minero Valle de Samuño befinden sich in der näheren Umgebung von San Martín del Rey Aurelio. Das Centro de Interpretación Armando Palacio Valdés und die Colección Cámaras de Colores del Cine Felgueroso liegen in der Umgebung. Ebenfalls in der Umgebung befinden sich Peña Mea, die Jardines del Ayuntamiento und der Parque De Primavera; der Núcleo Zoológico El Bosque liegt im weiteren regionalen Umfeld.

Für die Ortsorientierung können Sie außerdem San Martín Del Rey Aurelio aufrufen.

Feste und regionale Küche

Die Fiesta de los Nabos in Sotrondio ist als Fest von touristischem Interesse des Fürstentums Asturien anerkannt. Während der Fiesta bieten Restaurants, Sidrerías und Gaststätten in Sotrondio ein traditionelles Nabos-Menü an, das häufig mit Kutteln sowie Casadielles, Fayuelos oder Milchreis als Nachspeise ergänzt wird. Die Fiesta de les Cebolles Rellenes umfasst ein mehrtägiges Kultur- und Freizeitprogramm mit Musik und einem Kochwettbewerb für gefüllte Zwiebeln. Les Cebolles Rellenes ist ein in L’Entregu/El Entrego beheimatetes gefülltes Zwiebelgericht, dessen Ursprung auf die Köchin Aniceta Fueyo „la Nina“ und die 1940er Jahre zurückgeführt wird, als sie es für die Fastenzeit entwickelte. In Blimea ist die Fiesta de los Pimientos Rellenos Asturiens einziger Wettbewerb für gefüllte Paprikaschoten und hat eine vierzigjährige Tradition; sie verbindet gastronomische Aktivitäten mit Konzerten, folkloristischen Darbietungen, dem Wettbewerb für gefüllte Paprikaschoten und Theateraufführungen.

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