Posada: Wege, Paläste und Märkte

Die Plaza de La Habana in Posada wurde in den Jahren zwischen 1924 und 1926 erbaut und von Auswanderern aus Llanera in Kuba finanziert.

Sie wurde geschaffen, um den traditionellen Samstagsmarkt aufzunehmen, der zuvor während des gesamten Jahres unter freiem Himmel stattfand. Damit ist ihre ursprüngliche Funktion eng mit dem örtlichen Marktgeschehen verbunden.

Im Jahr 1996 wurde die Plaza de La Habana restauriert, um die Einrichtungen der Escuela Municipal de Música aufzunehmen; außerdem umfasst sie einen Veranstaltungsraum für musikalische und theatralische Aufführungen. Marktgeschichte, Musikschule und Veranstaltungsraum gehören damit zu den unterschiedlichen Nutzungen dieses Platzes.

Kultur

Die Escuela Municipal de Cerámica behandelt in ihren Keramikkursen vor allem Techniken und Materialien sowie Glasuren, Engoben, keramische Massen und Brennöfen.

Die Feria de San Isidro findet jedes Jahr im Mai in Posada de Llanera statt und ist eine Kombination aus Viehmarkt und traditionellem Markt mit Kunsthandwerk und nachgestellten traditionellen Handwerken. Der jährliche Termin im Mai verbindet dabei den Marktcharakter mit Vorführungen und handwerklichen Aspekten.

Zum Programm der Feria de San Isidro in Posada gehörten 2024 ein Umzug mit Wagen und Tieren durch den Ort, Vorführungen historischer Feldarbeit und ein Ochsen-Wettziehen.

Das Programm der Feria de San Isidro 2026 in Posada umfasste eine Vorführung zum Ausschenken asturischen Apfelweins und zur asturischen Apfelweinkultur sowie eine öffentliche Verkostung von Fabada. Die genannten Programme zeigen zugleich die unterschiedlichen Schwerpunkte, die bei der Feria in einzelnen Jahren gesetzt wurden.

Eine weitere Ortsseite finden Sie unter Lugo De Llanera.

Wege

Der Camino de Santiago erreicht Posada; Pilger können ihre Pilgerausweise dort im Fremdenverkehrsbüro oder in teilnehmenden örtlichen Betrieben abstempeln lassen. Für diesen Abschnitt sind somit sowohl eine Anlaufstelle im Fremdenverkehrsbüro als auch zusätzliche teilnehmende Betriebe genannt.

Der durch Posada führende Camino folgt dem früheren Camino Real, der Oviedo mit Avilés und dessen Hafen verband. Sein Verlauf steht damit in Verbindung mit einer historischen Verbindung zwischen Oviedo, Avilés und dem Hafen.

Der Camino de Santiago durch Llanera ist 10,2 km lang und kann zu Fuß in ungefähr 1,5 Stunden zurückgelegt werden. Die ungefähre Gehzeit gehört ebenso zur Beschreibung dieses Wegabschnitts wie seine Länge.

Eine etwa 10 km lange Rundroute in Posada de Llanera kann mit dem Mountainbike oder zu Fuß zurückgelegt werden und führt zum Picu Santufirme sowie zu dessen Erholungsgebiet, von dem aus eine Aussicht über das Gemeindegebiet von Llanera und die Umgebung besteht. Die Route verbindet dabei den Ausgangspunkt in Posada de Llanera mit dem Picu Santufirme und dem dort genannten Erholungsgebiet.

Die Ruta de los Palacios beginnt in Posada de Llanera und führt zum Palacio de Villabona aus dem 17. Jahrhundert, zum Palacio de Villanueva aus dem 17. Jahrhundert und zur Torre de los Valdés in San Cucao, einem umgebauten Palast aus dem 14. Jahrhundert, in dem Reitunterricht stattfindet. Die Strecke verknüpft damit zwei Paläste aus dem 17. Jahrhundert mit einem umgebauten Palast aus dem 14. Jahrhundert.

Die Ruta de los Palacios ist 40 km lang, lässt sich leicht zu Fuß begehen und weist keine großen Steigungen auf. Ihre Beschreibung enthält damit sowohl die Gesamtstrecke als auch Angaben zu Begehbarkeit und Steigungen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Llanera.

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