Las Caldas: Mineralwasser, Höhlenkunst und Wege am Nalón
Las Caldas in Asturien (Asturias) verbindet historische Badehausarchitektur, Mineralwasser, Höhlenkunst und Wege am Nalón. Das ehemalige Balneario Real de Las Caldas steht mit der Tradition der Heilwässer in der Region in Verbindung. In Las Caldas kommen Kulturspuren, Naturbeobachtung und Aktivitäten am Fluss zusammen.
Mineralwasser und historische Bauwerke
Im ehemaligen, 1776 errichteten und von Ventura Rodríguez entworfenen Badehaus befindet sich El Manantial. Die Mineralwässer von Las Caldas sind mesothermal, 40 °C warm und oligometallisch; sie enthalten Bikarbonate, Calcium und Magnesium. Sie dürfen nur im Bereich Wellness & Beauty im Rahmen gebuchter Behandlungen genutzt werden. Aquaxana bietet mehrere Hydrotherapiebereiche und mehr als 800 m² Innen- und Außenbecken; die Architektur ist vom Pantheon in Rom inspiriert. Das Balneario Real de Las Caldas, ein ehemaliges Badehaus des 18. Jahrhunderts, steht mit der regionalen Heilwassertradition in Verbindung. Das Castillo de Priorio wurde im 19. Jahrhundert auf Grundlage einer älteren Burg aus der Zeit Alfons’ II. errichtet; es ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
Höhlenkunst und Jakobsweg
In Piñera, Gemeinde Oviedo (Uviéu), ist die Cueva de Las Caldas als Kulturgut von besonderem Interesse geschützt. Ihr System aus Galerien, Gängen und Sälen ist insgesamt einen Kilometer lang und umfasst zwei Serien eingravierter Linien sowie mehrere Beispiele paläolithischer Kleinkunst. Die Cueva de La Lluera in Priorio, Las Caldas, ist eine Stätte mit paläolithischer Kunst im Freien. Besuche erfolgen in sehr kleinen Gruppen von höchstens sechs Personen pro Termin. Die Höhle kann nur während des Besuchszeitraums nach vorheriger Reservierung besichtigt werden; außerhalb ist sie geschlossen. In ihrer Nähe gibt es keine Parkplätze. Empfohlen ist der Fußweg von San Juan de Priorio: ungefähr zwei Kilometer und etwa 25 Minuten; dort kann das Fahrzeug abgestellt werden.
Am Nalón unterwegs
Die Iglesia de San Juan de Priorio liegt am Camino del Norte des Jakobswegs. Ihr westliches Portal gilt als das einzige skulptierte Tympanon im Fürstentum Asturien; dargestellt sind der Pantokrator beziehungsweise die „Maiestas Domini“ und die Tetramorphe. Die Vía Verde de Fuso folgt der ehemaligen Eisenbahnstrecke, die Oviedo/Uviéu mit Uxo und San Esteban verband und nach der Stilllegung im Jahr 1999 in einen Grünen Weg umgewandelt wurde. Sie beginnt im Parque de Invierno und endet am Balneario Real de Las Caldas. Für die Route werden drei bis fünf Stunden veranschlagt; sie ist mit der Senda Ribera del Nalón verbunden und folgt bis Las Caldas dem Ufer des Nalón. Der Uferabschnitt vor dem Balneario Real de Las Caldas ist Teil des Natura-2000-Netzes. Die Rückfahrt von Las Caldas kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.
Fluss, Landschaft und Aktivitäten
Die Hängebrücke über den Nalón ist eine Metallpasserelle, die Las Caldas mit Puerto verbindet. Ihre erhöhte Stelle ermöglicht die Beobachtung von Enten, Reihern und anderen Vögeln. Eine Kanufahrt von Las Caldas nach Trubia ist etwa 6 Kilometer lang und umfasst kleinere Stromschnellen. Bei Las Caldas wird außerdem ein Kanuausflug auf dem Nalón mit ungefähr 1,5 bis 2 Stunden Dauer angeboten; er umfasst einen Guide, ein Picknick, Schließfächer und Duschen. Geführte Ausritte im Valle de Las Caldas dauern ungefähr zwei Stunden. Der Campo Municipal de Golf Las Caldas ist ein 18-Loch-Platz in naturnaher Umgebung. Naturaller – Las Caldas Go! bietet Aktivitäten mit professionellen Guides im Zentrum Asturiens an.
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